
[Intro] In Jahre 1189 Der Papst ruft, die Könige folgen. Ein Kaiser, ein Löwe, ein König aus Frankreich — ziehen in den Krieg für das Kreuz. [Verse 1] Die Glocken läuten, das Volk ist stumm, Ein Heer marschiert, so blind, so krumm. Ein alter Kaiser, in Eisen gehüllt, Mit Glauben im Blick, vom Zorn erfüllt. „Für Christus, für Rom, für unser Blut!“ Der Priester salbt mit heil’gem Mut. Ein letztes Gebet, dann brechen wir auf — Der Himmel blickt – doch hält nicht auf. [Chorus] Im Namen Gottes — Das Kreuz erhebt sich, das Schwert ist bereit! Wir stürmen voran in die dunkle Zeit. Im Namen Gottes — Wir kämpfen im Staub, für das himmlische Kleid! Der Himmel schaut zu, das Urteil ist weit. Im Namen Gottes — Der Glaube brennt — und das Fleisch zerreißt! Der Tod ist getauft, wenn der Stahl ihn umkreist. [Verse 2] Durch Ungarns Wald, durch Anatoliens Stein, Das Kreuz leuchtet hell, der Pfad ist gemein. Der Löwe brüllt — Richard zieht voran, Ein König aus England, ein rächender Mann. Philipp von Frankreich, kühl und stolz, Doch bald kehrt er heim — in goldene Hohl’. Und wir? Wir marschieren weiter mit Wut — Mit Leichen im Marsch und Tränen im Blut. [Chorus] Im Namen Gottes — Das Kreuz erhebt sich, das Schwert ist bereit! Wir stürmen voran in die dunkle Zeit. Im Namen Gottes — Wir kämpfen im Staub, für das himmlische Kleid! Der Himmel schaut zu, das Urteil ist weit. Im Namen Gottes — Der Glaube brennt — und das Fleisch zerreißt! Der Tod ist getauft, wenn der Stahl ihn umkreist. [Bridge] Ein Kaiser fällt in fremden Fluss, Der Traum versinkt — so kam der Schluss. Friedrich, der Rote, ertrinkt allein — Kein Wunder, kein Stern, kein göttlich Schein. Das Banner nass, das Herz bleibt leer, Doch tausend Männer folgen mehr. Im Namen Gottes! – ihr Ruf, ihr Schwur — Kein Kaiser lebt, doch lebt die Spur. [Verse 3] In Akkon schreit der Wind nach Blut, Die Mauern bersten — kein Angebot. Die Sarazenen weichen nicht, Doch auch der Christ zeigt kein Gesicht. Ein Kreuzzug wird zum Massengrab, Wo keiner fragt, was Sinn einst gab. Der Löwe kehrt mit leerer Hand — Das Heilige Land bleibt Feindesland. [Final Chorus] Im Namen Gottes! Wir schlachten Träume und nennen’s Licht. Im Namen Gottes! Wir rufen Frieden – und bringen ihn nicht. Im Namen Gottes! Ein Lied aus Blut und Gottes Gier. Im Namen Gottes! Der Himmel schweigt — und wir sind hier. [Outro] Im Namen Gottes... ...verbrannten wir alles. Und bauten aus Asche ein Kreuz aus Stahl.

