[Intro] (Plucking violins, very quiet and eerie) (Sound of a pencil scratching on paper, then being erased) [Male Voice: whispering] Soll ich das wirklich schreiben? [Female Voice: whispering] Lösch es lieber. Man weiß ja nie. [Verse 1: Male Rap] Ich öffne das Fenster, ich tippe ein Wort Doch die Angst vor der Cloud treibt den Gedanken fort War das zu kritisch? War das zu laut? Hat das System schon ein Profil aufgebaut? Ich wollte nur fragen, ich wollte nur schrei’n Doch die Schere im Kopf schneidet alles kurz und klein Man wiegt jedes Wort auf der Goldwaage ab Und schaufelt der freien Meinung das Grab. [Chorus: Female & Male Vocals - Orchestral Melancholy] Die Schere im Kopf, sie schneidet so tief In jeden Gedanken, in jeden Brief Wir flüstern nur noch, wo wir früher gelacht Gezähmt und gehorsam in der digitalen Nacht Die Freiheit stirbt leise, ohne Protest Weil jeder von uns sich selbst schweigen lässt! [Instrumental Break] (Sorrowful cello solo, building up with heavy orchestral drums) [Verse 2: Female Rap] Früher war das Netz ein unendlicher Raum Heute ist es ein Käfig, ein zerbrochener Traum „Hast du das gehört?“, „Hast du das geseh’n?“ „Lieber nicht teilen, sonst kriegst du Probleme mit denen.“ Die Selbstzensur ist der leiseste Dieb Sie stiehlt uns den Mut und was uns wichtig blieb Wir passen uns an, wir werden zum Klon Aus Angst vor der Strafe oder Denunziation. [Chorus: Female & Male Vocals] Die Schere im Kopf, sie schneidet so tief In jeden Gedanken, in jeden Brief Wir flüstern nur noch, wo wir früher gelacht Gezähmt und gehorsam in der digitalen Nacht Die Freiheit stirbt leise, ohne Protest Weil jeder von uns sich selbst schweigen lässt! [Bridge: Male & Female Duet - Slow & Building Intensity] (Piano notes like falling rain, then growing brass) [Male] Wer nichts zu sagen hat, hat nichts zu befürchten? [Female] Das ist die Lüge, mit der sie uns bürsten! [Male] Wenn du nicht mehr wagst, deine Zweifel zu nennen... [Female] ...wirst du dich selbst bald nicht mehr erkennen! [Both] Die größte Kontrolle ist nicht das Gesetz Sondern die Angst vor dem eigenen Netz! [Verse 3: Both - Emotional High-Energy Rap] Reißt die Schere heraus, lasst den Geist wieder frei Brecht das Schweigen, die große Tyrannei! Ein Volk, das sich fürchtet, zu sagen was ist Hat die Bedeutung von Freiheit längst vergessen und vermisst Hinter den Mauern der „Sicherheit“ lauert das Nichts Ein Schatten am Ende des demokratischen Lichts Schreibt es auf, sagt es laut, steht zu eurem Wort Bevor der Mut mit der Privatsphäre geht fort! [Chorus: Female & Male Vocals] Die Schere im Kopf, sie schneidet so tief In jeden Gedanken, in jeden Brief Wir flüstern nur noch, wo wir früher gelacht Gezähmt und gehorsam in der digitalen Nacht Die Freiheit stirbt leise, ohne Protest Weil jeder von uns sich selbst schweigen lässt! [Outro] (Orchestra fades into a single, high violin note that suddenly snaps) (Sound of a heavy iron door closing) [Male Voice] Denk nicht mal dran. [Female Voice] Zu spät. [Silence]