© by "B's 🔥Ξdu Ғueㄥ🔥" all rights reserved mit Unterstützung meiner Frau💞 und meines Sohnes💞. [Note: lyrics entirely self-written, musical component produced with SUNO] -------------------------------------------------- Hinweis: Im Songtext kommen die Wörter "Quiddje", "Moin", "Digga", "Schietwedder"🌧️, "sutje" und "Tschüs" vor. Nach dem Songtext finden sich Erläuterungen für diese (ursprünglich) norddeutschen bzw. Hamburgischen Wörter. -------------------------------------------------- "Hamburg – Nirgends strahlt es so schön grau⚪" [Intro] [Tourist/Quiddje] Moin Moin! Moin Moin! ... Äh, ... [Tourist/Quiddje] Moin Moin! Moin Moin! ... Nee, Digga, das heißt hier einfach nur Moin, Digga! Einmal Moin reicht in Hamburg! Wir sind ja hier nicht auf dem platten Land! [Tourist/Quiddje] Moin moin! Moin moin! ... Und wer braucht schon das Himmelsblau🔵? (äh, ich) Denn nirgens strahlt es so schön grau⚪. (grau, ...) [Tourist/Quiddje] Moin moin! Moin moin! ... Nee, einmal Moin reicht in Hamburg! [Verse 1] Die Elbe💧 glänzt im trüben Licht, Ein leichter Niesel🌧️ fällt ganz sacht. Kein Sonnenstrahl☁️ ins Auge sticht, Uns das Gemüt im Herzen❤️ lacht. Schietwedder🌧️ fast an jedem Tag, (ach nö, ...) Das ist es, was ich so sehr mag! (na ja, Digga, ich weiß nicht) [Chorus] Oh, Hamburg, lieber Heimathafen, Wo Lebensträume Anker⚓ warfen, Das Herz❤ sich an deinen Zauber🪄 bindet. Wo eine Seele Heimat findet. Und wer braucht schon das Himmelsblau🔵? (also, ich!) Denn nirgens strahlt es so schön grau⚪. (grau, ,,,) [Tourist/Quiddje] Moin Moin! Moin Moin! ... Alter, hör mal auf! Einmal Moin reicht in Hamburg! [Verse 2] Planten un Blomen🌳, Michel⛪, Hafencity⛴️, so viel Pläne, Franzbrötchen, Fischbrötchen🐟, Landungsbrücken🛳️, Elphi, Außenalster💧, Jungfernstieg, Binnenalster-Fontäne💦, Hagenbeck's🐘, Planetarium🔭, Reeperbahn, St. Pauli❤️, Miniatur-Wunderland, Alter Elbtunnel🕳️, grüne Stadt🌳 am Start, Hamburg Dungeon💀, Speicherstadt🧱, Hafenrundfaahrt🚢 ... ooh. [Chorus] Oh, Hamburg, lieber Heimathafen, Wo Lebensträume Anker⚓ warfen, Das Herz❤️ sich an deinen Zauber🪄 bindet. Wo eine Seele Heimat findet. Und wer braucht schon das Himmelsblau🔵? (äh ja, ich hier) Denn nirgends strahlt es so schön grau⚪. (grau, ...) [Tourist/Quiddje] Moin Moin! Moin Moin! ... Sag mal, geht es noch? Einmal Moin reicht hier! [Verse 3] „Freie und Hansestadt“ stolz verkündet, Du Stadtstaat, der sich selbst regiert, Mit anderen zwar ganz fest verbündet, Doch hanseatisch allein navigiert. Weltoffen bist du, Tor zur Welt🌍, Der Zugezogene zu der Mehrheit zählt. Quidd-, Quidd-, Quidd-, Quidd-, Quiddjes! [Chorus] Oh, Hamburg, lieber Heimathafen, Wo Lebensträume Anker⚓ warfen, Das Herz❤️ sich an deinen Zauber🪄 bindet. Wo eine Seele Heimat findet. Und wer braucht schon das Himmelsblau🔵? (ähm, immer noch ich!) Denn nirgends strahlt es so schön grau⚪. (grau, ...) [Tourist/Quiddje] Moin Moin! Moin Moin! ... Digga, kuck mal, die Sonne🌞 ist draußen! Wow! ✨Schönste Stadt der Welt🌍!✨ Stopp jetzt und mach mal ganz sutje! Sag mal nur einmal Moin! [Outro] Und wer braucht schon das Himmelsblau🔵? (äh, hallo ich, Digga!) Denn nirgends strahlt es so schön grau⚪. (grau, ...) Und wer braucht schon das Himmelsblau🔵? (das weißt du doch, Digga!) Denn nirgends strahlt es so schön grau⚪. (grau, ...) In Hamburg sagt man Tschüs!👋😊 [End] -------------------------------------------------- Hinweise: Der Songtext enthält (ursprünglich) typisch norddeutsche bzw. Hamburgische Ausdrücke, die hier kurz eklärt werden. Quiddje (auch Quittsche): Jemand, der nicht aus Hamburg stammt und zu Besuch oder hinzugezogen ist. Das plattdeutsche Wort wird neckend, mit freundlichem Augenzwinkern verwendet, ist also keine Beleidigung. Laut Daten von 2023 wurden nur knapp 42 % der in Hamburg Gemeldeten auch in Hamburg geboren, gut 58% sind also "Quiddjes". Hamburg war schon immer eine Stadt mit hoher Zuwanderung aus dem In- und Ausland, was in Hamburg Geborene, deren beide Eltern ebenfalls in Hamburg geboren wurden (sog. "Dreifach-Hamburger") heute zu einer Minderheit von nur etwa 5% macht. "Siebenfach-Hamburger" (3 Generationen, alle in Hamburg geboren) sind somit kaum zu finden. Kein Wunder also, dass "Quiddje" wenig zu hören ist, denn wer würde sich oder seine Eltern schon freiwillig so nennen?😉 Moin: Anders als Viele denken, hat dieser Gruß nichts mit "Morgen" zu tun, sondern kommt vom Plattdeutschen "moi" = "gut, angenehm, schön". Er kann deshalb in Hamburg und ganz Norddeutschland morgens, mittags und abends verwendet werden. Dabei wird es, je nach Anlass, kurz und fast abgehackt oder auch zweisilbig langgezogen und mit abfallendem Tonfall, als "Moo-ooin" ausgesprochen. In manchen Teilen Norddeutschlands gilt ein einzelnes "Moin" als unhöflich kurzangebunden, so dass man dort besser "Moin Moin" sagt. In Hamburg aber gilt: „Ein Moin reicht. Zwei sind Gesabbel.“ (= unnötig langer Redeschwall.) Digga: „Digga“ stammt ursprünglich vom Wort „Dicker“, hat jedoch nichts mit dem Körpergewicht zu tun. Im Hamburgischen wird das „ck“ weich ausgesprochen – eher wie „gg“ – weshalb sich „Digga“ eingebürgert hat. Wurzeln hat der Ausdruck im Hamburger Arbeitermilieu. Die früheste Verwendung des Begriffs „Dicker“ als freundschaftliche Anrede wurde 1867 dokumentiert. In den 1990er Jahren wurde „Digga“ durch die Hip-Hop-Szene – etwa durch Künstler wie Samy Deluxe – überregional bekannt und fand Eingang in die deutsche Popkultur. Heute ist „Digga“ fester Bestandteil der deutschen Jugendsprache. Es bedeutet so viel wie „Alter“ oder „Bro“ im Englischen und wird meist freundschaftlich verwendet, unabhängig vom Geschlecht. Schietwedder🌧️: Das plattdeutsche Wort bedeutet "Scheißwetter", was jedoch viel härter klingt als im Plattdeutschen. Hamburg hat mit etwa 190 Tagen☁ pro Jahr die meisten bedeckten Tage unter den vier deutschen Millionenstädten – bedingt durch die maritime Lage, feuchte Atlantikluft und häufige Tiefdrucklagen. In Berlin ist die Sonne an rund 170 Tagen☁️, in Köln an 160 Tagen☁️ und in München an rund 150 Tagen☁️ verdeckt. In London sind es ca. 195 Tage☁️. sutje (auch "suutje", "suutsche" oder "sutsche"): Das plattdeutsche Wort bedeutet "sachte, sanft, bedächtig, langsam". Es geht zurück auf das niederländische Wort „zoetjes“, was ebenfalls „sacht, sanft“ bedeutet. Es ist seit dem 18. Jahrhundert in Norddeutschland belegt, ist aber hier vermutlich noch deutlich älter. „Mach‘ ma‘ ganz sutje!“ bedeutet etwa so viel wie „Bleib mal locker!“ oder neudeutsch „Chill ma‘!“ Tschüs: Der Abschiedsgruß ist verwandt mit französisch „adieu“, spanisch „adiós“ und portugiesisch „adeus“, die alle auf lateinisch „ad deum“ zurückgehen, was „zu Gott“ bedeutet. Über das wallonische „adjuus“ gelangte der Ausdruck als „adjüs“ oder „atschüs“ ins Plattdeutsche. Besonders in Deutschlands Seehäfen wurde er im 18. Jahrhundert durch Hugenotten, Seefahrer und regen Austausch mit den Niederlanden weit verbreitet. Die frühesten schriftlichen Belege für Formen wie „adjüs“ stammen aus dem 19. Jahrhundert. Aus dem plattdeutschen „atschüs“ entwickelte sich dann erst im frühen 20. Jahrhundert in Norddeutschland die moderne Form „Tschüs“ ohne vorangestelltes "a". Im Jahr 1967 wurde es erstmals in den Duden aufgenommen und hat sich seitdem im deutschsprachigen Raum, teils mit regionalen Abwandlungen sehr weit verbreitet.