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Aussichtslos - 04.06.2004

Aussichtslos Nichts ist aussichtslos, bloß wenn die Aussicht los ist von der Einsicht, dass aussichtslos bloß die eigene Natur im Kampf zwischen Böse und Gut ist, ist schon die Einsicht gewonnen, wer steht mir bei. Aussichtslos der Kampf des Menschen, alles in sich selber in Aussicht zu stellen, so als ob der Mensch die Aussicht hätte, sich in sich selbst die Erlösung zu schaffen. Nichts ist aussichtslos, wenn die Aussicht durchtragend in Aussicht stellt, dass da einer ist der erst die Aussicht ermöglicht. Eine Aussicht die nie eine Vertröstung auf Ewiges ist. Es beginnt heute, jetzt und hier. Wer aussichtslos meint zu sein, der soll sich von seiner Aussicht lösen und es einmal mit dem Erlöser versuchen. Dieser lässt sich finden, seine Aussicht in allen Lebenslagen ist die größte Einsicht, die ein Mensch gewinnen kann. Aussichtslosigkeit ist etwas für Menschen, die sich entschlossen haben, alles selber erwirken zu müssen. In jede Finsternis kann das Licht einbrechen. Welche Aussicht für die Finsternis? Keine lichte, denn sie muss fliehen. Sie, wer ist bei Licht und Finsternis? Sie stehen vor der Entscheidung Ihres Lebens.