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Was der Wind zurücklässt [STTZ Gloomtober #1]

V6

[Intro – Distant wind, low octobass drone, isolated piano notes, long instrumental opening] [Verse 1 – Intimate female contralto, restrained, dark folk guitar] Das Haus steht noch am selben Ort. Die Fenster sehen anders aus. Ich kenne jeden dieser Räume, doch keiner fühlt sich an wie früher. Auf dem Tisch liegt noch dein Brief. Ich habe ihn nie weggeräumt. Nicht weil ich auf dich warte. Ich weiß nur nicht, wohin damit. [Short Instrumental Break – Solo cello, distant wind] [Pre-Chorus – Rising strings, increasingly tense percussion] Draußen biegen sich die Bäume. Der erste Ast schlägt gegen Glas. Ich könnte jetzt die Fenster schließen. Doch irgendetwas hält mich wach. [Chorus – Powerful gothic rock, heavy drums, distorted guitars, soaring emotional vocals] Und wenn der Wind die Türen aufreißt, lass ich ihn durch die Zimmer ziehen. Soll er nehmen, was noch übrig ist. Soll er sehen, was hier geblieben ist. Ich habe viel zu lang versucht, die Zeit an diesem Ort zu halten. Vielleicht muss erst etwas zerbrechen, damit ich endlich gehen kann. [Instrumental – Driving drums, dramatic violin melody, deep bass] [Verse 2 – Stronger vocal delivery, pulsing bass, restless rhythm] Die Straßen sind seit Tagen leer. Der Himmel hängt tief überm Dach. Ich gehe durch die alten Gassen, in denen ich dich zuletzt sah. An einer Ecke bleibe ich stehen. Hier hast du meine Hand genommen. Ich weiß noch, was du damals sagtest. Und wie wenig davon geblieben ist. [Pre-Chorus – Sudden drop to cello and voice, then gradual build] Es riecht nach Erde und nach Regen. Der Sturm zieht über Dächer hinweg. Ich höre etwas in mir nachgeben. Vielleicht ist es längst überfällig. [Chorus – Full band, stronger guitars, layered violins] Und wenn der Wind die Türen aufreißt, lass ich ihn durch die Zimmer ziehen. Soll er nehmen, was noch übrig ist. Soll er sehen, was hier geblieben ist. Ich habe viel zu lang versucht, die Zeit an diesem Ort zu halten. Vielleicht muss erst etwas zerbrechen, damit ich endlich gehen kann. [Bridge – Sudden silence, close-miked whisper, single piano note] Ich dachte immer, Abschied wäre ein einziger Moment. [Long Pause] Aber manchmal dauert er Jahre. [Instrumental Storm – Aggressive tom drums, distorted guitars, frantic violins, powerful octobass, chaotic crescendo] [Final Chorus – Emotional release, full symphonic gothic rock] Und wenn der Wind die Türen aufreißt, werde ich sie nicht mehr schließen. Was einmal zu mir gehört hat, muss nicht für immer bei mir bleiben. Ich nehme nichts von gestern mit, das mich noch einmal zurückzieht. Und wenn der Morgen mich hier findet, bin ich bereit, von hier zu gehen. [Outro – Instruments fall away, soft acoustic guitar, distant cello, wind slowly fading] Das Haus steht noch am selben Ort. Aber ich bin nicht mehr dieselbe. [End – Complete silence]