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Goldene Ketten

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V5.5

[Intro: Trauriges Cello-Solo, langsame, schwere Metal-Drums setzen ein] [Klare, klagende weibliche Vocals] [Verse 1] Sie gaben uns Brot und glitzernde Spiele Und nahmen uns leise die eigenen Ziele Wir schlafen in Seide, geblendet vom Schein Und merken nicht, wir sind im Käfig allein Der Luxus betäubt den rebellischen Geist Bis niemand mehr weiß, was Freiheit noch heißt [Verse 2] Ein Leben in Watte, bewacht und bewertet Wo niemand das Schwert der Gerechtigkeit härtet Wir haben den Komfort dem Kampf vorgezogen Und wurden vom eigenen Wohlstand betrogen Der Glanz des Metalls hat uns alle verführt Bis das Herz in der Brust keine Sehnsucht mehr spürt [Chorus] Goldene Ketten, sie glänzen so schön! [Symphonische Elemente schwellen an, Gitarren werden drängend] Wir können die Gitter aus Gold nicht mehr seh'n! Ein samtener Kerker, so weich und so kalt Der große Verrat in der feinsten Gestalt! [Instrumental Interlude: Schwermütiges Cello-Solo, das in ein weinendes Gitarrensolo übergeht] [Verse 3] Ich reiße am Edelmetall um den Hals Doch es schnürt mir den Atem des bitteren Falls Die Sklaven von heute, sie tragen Juwelen Und lassen sich lächelnd die Freiheit abstehlen Ich schließe die Augen und träume vom Wind Der die Ketten zerschlägt, wo wir Menschen noch sind [Chorus] Goldene Ketten, sie glänzen so schön! [Symphonische Elemente schwellen an, Gitarren werden drängend] Wir können die Gitter aus Gold nicht mehr seh'n! Ein samtener Kerker, so weich und so kalt Der große Verrat in der feinsten Gestalt! [Instrumental Outro: Dramatische Streicher klingen aus, ein einzelner, leiser Seufzer] [End]