
[Strophe 1] Wir sitzen im Kreis am offenen Feuer, Gesichter im Tanz von Licht und Zeit. Freunde von früher, verloren geglaubt, Lachen wie damals – nichts tut mehr leid. Manche heben die Gläser, nicken mir zu, Als wär ich nie wirklich fort gewesen. Und mitten im Klang der knisternden Glut Seh ich ihn stehen, den ich nie vergaß. [Pre-Chorus] Ein Blick, der mehr sagt als tausend Fragen, Ein Schweigen, das mich nach Hause führt. Chorus Am Strand der liebevollen Betrachtung Im roten Sand, am Meer der Vergebung Darf ich sein, darf ich fühlen, darf ich zweifeln Und trotzdem weitergeh’n Zwischen alter Liebe und neuem Licht Frag ich mich, was mein Herz verspricht Und die Antwort liegt nicht im Müssen Sondern im Leben selbst Strophe 2 Oswald, mein Führer, väterlich still, Jemand, der mich besser kennt als ich. Wir gehen ein Stück weg von der Menge, Vom neuen Becken, das Heilung verspricht. „Ich freu mich so, dich wiederzusehen“, Sag ich leise, fast kindlich frei. Er lächelt nur und sagt ganz sanft: „Ich war immer in deiner Nähe dabei.“ Pre-Chorus 2 Jedes Wort wie ein warmer Wind, Der alte Narben ruhiger macht. Chorus Am Strand der liebevollen Betrachtung Im roten Sand, am Meer der Vergebung Darf ich sein, darf ich fühlen, darf ich zweifeln Und trotzdem weitergeh’n Zwischen alter Liebe und neuem Licht Frag ich mich, was mein Herz verspricht Und die Antwort liegt nicht im Müssen Sondern im Leben selbst Bridge Kann ich beide lieben, beide tragen, Ohne mich selbst zu verlier’n? Er sieht mich an, als wüsst er alles, Und lässt mein Zögern einfach besteh’n. „Lebe dein Leben, folg deinem Herzen, So wie du es immer getan hast.“ Letzter Chorus (ruhiger → größer) Am Strand der liebevollen Betrachtung Lern ich, mir selbst zu verzeih’n Nicht jede Liebe muss enden Manche dürfen gemeinsam sein Ich nicke still, weil ich es fühle Nicht laut, nicht perfekt, nur wahr Und im Schweigen weiß ich plötzlich: Er hatte recht – die ganze Zeit Outro Das Feuer brennt, das Meer ist still, Und ich bleibe noch einen Moment.

