
[Verse 1] Wir waren Freunde seit wir Kinder waren Haben uns geschworen, dass wir alles überstehen Doch irgendwann bestand das Ganze nur noch daraus Mich nach jedem Treffen immer schlechter zu fühlen Hab deine Nummer irgendwann gelöscht Nicht aus Wut und nicht, aus Hass Ich hab nur aufgehört zu warten Und gemerkt, wie gut die Stille zu mir passt [Buildup] Ich habe viel zu lange festgehalten! An etwas, das Mal für mich wichtig war! Doch nur weil Mauern lange halten Sind sie nicht unzerstörbar [Chorus] Ich bin die Abrissbirne In meinem eignen Leben Was mich nach unten zieht Darf irgendwann nicht mehr bestehen Ich reiße alte Mauern ein Auch wenn noch Bilder daran hängen Ich schlage alles kurz und klein Und höre auf. mich aufzuzwängen Ich bin die Abrissbirne! Und ich schwinge Stück für Stück! Ich reiße ab was mich bedrückt! Und hole mir damit meine Freiheit zurück! [Verse 2] Die Familie fragt wo geht es Weihnachten hin Mein Bruder will ein Huhn im Huhn im Huhn. Das gab es letztes Jahr bei ihm. Ich stell den Familienchat auf stumm Kein großer Streit und auch kein böses Wort Kein „Fickt euch“... keine bühnenreife Flucht Ich ging nur einfach heimlich über Board Und warf mein Telefon in eine Schlucht. [Buildup] Vielleicht ist Blut dicker als Wasser Doch zieht es oft runter wie Blei Und obwohl wir einen Namen teilen. Reiß ich mich heute von euch frei! [Chorus] Ich bin die Abrissbirne In meinem eignen Leben Was mich nach unten zieht Darf irgendwann nicht mehr bestehen Ich reiße alte Mauern ein Auch wenn noch Bilder daran hängen Ich schlage alles kurz und klein Und höre auf mich aufzuzwängen Ich bin die Abrissbirne! Und ich schwinge Stück für Stück! Ich reiße ab was mich bedrückt! Und hole mir damit meine Freiheit zurück! [Break] Fünfzehn Jahre - selber Flur Alles Business - Null Kultur In all den Jahr'n nur Spielfigur Und der Chef ne Witzfigur Fünfzehn Jahre hieß es nur. Zu kündigen wär eine Tortur Vielleicht...Reißt eim dann irgendwann die Schnur. [Verse 3] Hab die Kündigung auf den Tisch gelegt Die Aufgaben vom Tisch gefegt Man war schockiert von meinem Schritt Doch Verstanden hat man einen Shit (einen Scheiß!). Und plötzlich war da dieser Tag An dem ich ein letztes Mal raustrat. Ich dachte, Freiheit wäre lauter Doch war die Stille viel vertrauter [Buildup] Ich fing an, den Keller auszuräumen Alte Briefe, Fotos, irgendein Pokal Machte Schluss mit planen und mit Träumen. Dann ließ ich alles los - finahl! [Bridge] Eine Kiste nach der andern Und eine Tonne nach der andern Menschen, Orte, alte Jahre Alles, was Bedeutung hatte Ich hab gelernt, dass man nicht blutet Wenn man Erinnerungen verbrennt Mein Leben wurde endlich licht durchflutet Als ich gelernt hab wie man sich von dem ganzen Ballast trennt. Und Gott, ich war so stolz darauf Wie wenig ich zum Leben brauch Doch irgendwann hab ich begriffen Vielleicht hab ich zu weit gegriffen Vielleicht hab ich mein halbes Leben hinter mir auch abgerissen. [Break] Jetzt ist es leise Jetzt ist es einsam. Kein Klingeln. Keine Nachricht. Kein „Weißt du noch?“ Kein „Komm vorbei!“ Nichts, das mich mehr runterzieht. Vorbei!!! [Buildup] Ich wollte endlich leichter sein Also warf ich alles über Bord Letztendlich muss ich ehrlich sein. Mein Steuerrad war nun auch fort. [Final Chorus] Ich bin die Abrissbirne In meinem eignen Leben Was mich nach unten zieht Darf irgendwann nicht mehr bestehen Ich reiße alte Mauern ein Auch wenn noch Bilder daran hängen Ich schlage alles kurz und klein Und höre auf. mich aufzuzwängen Ich bin die Abrissbirne! Und ich schwinge Stück für Stück! Ich reiße ab was mich bedrückt! Und hole mir damit meine Freiheit zurück! [Outro] Ich weiß sehr gut, was ich nicht will Das hab ich mir oft genug gezeigt. Doch woher weiß die Abrissbirne... wann sie Mal lieber schweigt?

