
Im Cafe Im Cafe vergeht die Zeit, Leute kommen und gehen. Es sind auch Leute sitzen geblieben, die im Nachhinein zum Kopfschütteln anregen. Im Cafe steht Geschichte darüber, Geschichten über Leute im Cafe könnte man jeden Tag verfassen, da täten die Leute schauen, wenn immer so wie auf`s Maul geschaut die Texte ihren Niederschlag fänden. Es findet sich so mancher Gast in einer Geschichte wieder, die liebe alte Dame, der Mann, den sie als er den Bart noch hatte „Kater Murr“ nannten, die Schwestern die immer zu dritt kamen, der alte alleinstehende Mann, der immer in politischen Sorgen schwelgt, die Frau die über Jahre ohne ein Wort in ihre Zeitung stiert, der Hausmeister der falsch wie die Nacht finster von einem Tag auf den anderen Leute nicht mehr kennt, die er Jahre kannte. Leute, Leute, liebevolle, wunderliche, abgewandte, verquerte und solche, die sich keinen Gedanken machen wollten. Im Cafe vergeht die Zeit, Leute kommen und gehen so wie die Geschichten und eine Geschichte bietet das Cafe an sich selbst. Ach was, die kennt man zuletzt am allerwenigsten.

