
[Strophe 1] Du hast ein großes Herz, das viel zu viel versteht, stehst mitten im Gewitter, doch du bleibst wo du stehst. Du ziehst sie an, die Schatten in dein Licht, weil deine Güte jede ihrer Masken bricht. Du glaubst an Wunder, doch die gibt es hier fast nie, hast jede neue Lüge in der Stille überliebt. Sie sehen deine Ruhe nur als Einladung an, als offenes Tor für all das, was man kaum ertragen kann. [Refrain] Verlass dich auf das, was du weißt, nicht was du fühlst, weil du im Treibsand deiner eignen Hoffnung wühlst. Dein Herz sagt: „Noch einmal“, dein Herz sagt: „Noch eine Chance“, während du schweigend deine Mitte verlierst. Du gräbst dein eignes Loch mit jedem neuen Wort, sie tun es wieder, denn du schickst sie nie fort. Hör auf zu träumen, was sie mal werden könnten, sieh, wer sie sind – bevor dein eigenes großes Herz im Schmerz ertrinkt. [Strophe 2] Sie kennen jedes Rissbild in deinem Fundament, und wissen, dass du Tränen meistens wegdenkst, wenn man rennt. Ein „War nicht so gemeint“ im halbgesagten Kleid, und schon verschenkst du wieder deine letzte freie Zeit. Du glaubst, die Welt wär weich, so weich wie dein Gefühl, und stehst beim nächsten Schlag da, als wärst du wieder kühl. Doch echte Nähe ist kein Spiel, das jeder teilt, und manche Narbe bleibt, egal wie oft sie scheinbar heilt. [Refrain] Verlass dich auf das, was du weißt, nicht was du fühlst, weil du im Treibsand deiner eignen Hoffnung wühlst. Dein Herz sagt: „Noch einmal“, dein Herz sagt: „Noch eine Chance“, während du schweigend deine Mitte verlierst. Du gräbst dein eignes Loch mit jedem neuen Wort, sie tun es wieder, denn du schickst sie nie fort. Hör auf zu träumen, was sie mal werden könnten, sieh, wer sie sind – bevor dein eigenes großes Herz im Schmerz ertrinkt. [Outro] Sie bauen darauf, dass du am Ende wieder vergibst, weil du sie über deinen eignen Selbstwert liebst. Es reicht mit dem Fühlen, das dich blind in Ketten reißt. Verlass dich auf das, was du längst in dir weißt. Verlass dich auf das, was du weißt.

