Gerüchte So entstehen Gerüchte, d`Leut lesen ned gscheid. So entstehen Gerüchte, d`Leut plappern nach, was ned gelesen ham, aber reden dern`s, was alles geschrieben steh sollt und deswegen reden`s ah von dem was gar ned is. So is a Gerücht in d`Welt gsetzt. Lassen`S kein Gerücht entstehen, wenn`s ah dasteht und die Worte s`Papier gefunden ham. Das schlimmste Gerücht is das stehende Gerücht, das die stehenden Worte am Platz umdreht und so das geschriebene Wort dem Autoren entgegenstellt. Es is ein Gerücht, dass Leser unter den Gerüchteverbreitern sind, die nicht gscheid gelesen ham. So entstehen Gerüchte, plappern ohne den Sinn des Gelesenen verstanden z´ham. Manchmal is eh gscheider, z´song wos ma ned versteht oder verstehen möchte. Ein Gerücht is die Antwort des Verstandes, wo doch so viele Worte gerade an den Verstand appellieren. Wollen und können, das is die Frage. Ach setzen wir ein Gerücht in die Welt. …alle Welt sagt und denkt…