
[Intro] [Warmes Akkordeon] [Strophe 1 – Er] Erde. Vor unseren Augen. Kein ferner Traum. Kein Science-Fiction. Wir wissen, was da kommt. Die Kurve steigt und steigt, wärmer Jahr für Jahr. Ganz real. [Strophe 2 – Sie] Ich lese Zahlen und Grafen. Studien sagen: „So wird es werden.“ Wenn wir leben so wie jetzt, geht der Trend nicht mehr fort, nur noch weiter. [Refrain – Duett] Hoch oben, unter dem Himmel, zwei Fragen, eine Angst. Die Welt wird zu heiß, für so viele ist sie kein Zuhause mehr. [Strophe 3 – Er] Erst kommen Dürren, Felder verdorren, Meere steigen still. Küstenstädte kämpfen, fallen. Wo es heiß ist, wird es unerträglich. Menschen fliehen. [Strophe 4 – Sie] Dann Streit um Wasser, Flucht in Massen. Aus dem „Da“ wird ein „Wohin?“. Arme Länder tragen zuerst unsre Last, unsre Entscheidungen. [Strophe 5 – Duett] Heute warnen die Studien, sprechen klar von Kipppunkten. Ein, zwei Grade, mehr noch drohen, Ökosysteme brechen, Arten sterben. [Strophe 6 – Er] Wir denken an Kultur, unsre Lieder, unsre Städte. Sie können weiter leben, wenn wir jetzt gemeinsam umsteuern. [Strophe 7 – Sie] Ich hoffe, und ich sage: Wenn wir mutig ändern, wird das Leben anders, aber bleibt, und wir tanzen neu zusammen. [Outro] [Klavier schweigt] [Wunderschönes, langes] [Akkordeon-Solo] [Langsamer Ausklang] [Ende im leisen] [Akkordeonklang] [Sanfter letzter Takt] [End]

