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Ich hätte dich noch gebraucht

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V4.5+

[Verse 1] Ich hätt dich gebraucht in jener Nacht, wo alles fiel, was mich gehalten hat. Die Stadt war laut, doch ich war still, mein Blick verlor sich, wo du warst. Ich ging den Weg bis vor dein Haus, hab nicht geklingelt, nur gestanden. Als würd mein Schatten dich berühren, doch selbst der Wind blieb ohne Antwort. [Pre-Chorus] Ich spür dich noch – nicht klar, nur wie ein Raum, der atmet. Und alles in mir fragt: Warum nicht du? [Chorus] Ich hätte dich noch gebraucht – für dieses Leben ohne Plan. Für all die Worte, die mir fehlen, wenn keiner mehr versteht, wer ich bin. Ich hätte dich noch gebraucht – nicht ewig, nur für heut. Für einen Blick, der sagt: „Ich seh dich noch.“ [Verse 2] Ich trag dein Lachen wie Musik, die manchmal mitten im Satz verstummt. Und jedes Mal, wenn etwas fehlt, ruf ich dich nicht – aber ich hör dich. Du warst kein Halt, du warst mein Lauf, mein Grund, warum ich nicht zerfallen bin. Und heute steh ich wie am Rand von allem, was nicht mehr zurückkommt. [Pre-Chorus] Ich seh dich noch – nicht klar, nur wie ein Licht im Regen. Und alles in mir fragt: Warum nicht hier? [Chorus] Ich hätte dich noch gebraucht – für dieses Leben ohne Plan. Für all die Fragen ohne Antwort, wenn keiner bleibt, der wirklich bleibt. Ich hätte dich noch gebraucht – nicht ewig, nur für heut. Für einen Satz, der sagt: „Du fehlst mir nicht.“ Und lügt. [Bridge] Ich hab geschwiegen, so oft geredet. Hab gehofft, dass du mich hörst. Doch was ich sagte, kam nie an – weil du längst nicht mehr da warst. [Final Chorus] Ich hätte dich noch gebraucht – als das, was du mir nie warst. Nicht als Erinnerung im Flur, nicht als Gedanke kurz vorm Schlaf. Ich hätte dich noch gebraucht – für einen letzten Satz mit dir. Nur einen echten. Nicht in mir. [Outro] Ich hätt dich noch gebraucht. Nicht mehr. Aber noch einmal.