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Wenn du antwortest

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V5.5

WENN DU ANTWORTEST Ich hab die Fenster weit gemacht, den Staub aus alten Ecken. Nicht weil hier alles glänzen muss, nur weil ich Raum will wecken. Ein Herz läuft durch die Zimmer, viel zu wach für diese Zeit. Und morgen steht vielleicht jemand vor meiner Wirklichkeit. Ich sag mir leise: langsam. Ich sag mir: bleib bei dir. Doch wenn dein Name aufleuchtet, wedelt alles tief in mir. Es ist noch keine Liebe, nur ein Licht in meiner Brust. Nur dieses kleine Hoffen, dass ich mich nicht verstecken muss. Wenn du meine Nachricht siehst, lächelt etwas tief in mir. Und wenn du dann noch antwortest, springt ein kleiner Hund zur Tür. Ich schau nicht jede Minute, nur manchmal viel zu oft. Ob da schon ein Zeichen liegt, auf das mein Herz gehofft. Und wenn da nichts steht, wird es kurz ein bisschen still in mir. Doch wenn gelesen dort erscheint, bin ich schon wieder hier. Ich sag mir leise: atmen. Ich sag mir: bleib ganz nah. Nicht an ihm verloren gehen. Nur fühlen, was gerade da war. Es ist noch keine Liebe, nur ein Licht in meiner Brust. Nur dieses kleine Hoffen, dass ich mich nicht verstecken muss. Wenn du meine Nachricht siehst, lächelt etwas tief in mir. Und wenn du dann noch antwortest, springt ein kleiner Hund zur Tür. Ich will dich nicht festhalten. Ich will nicht zu viel sein. Ich lerne nur, dass Nähe kommt, ohne mich gleich zu verlieren darin. Vielleicht ist morgen einfach morgen. Vielleicht wird gar nichts groß. Vielleicht reicht schon ein Abend, und ich atme wieder los. Es ist noch keine Liebe, nur ein leises Vielleicht. Ein kleines bisschen Wärme, das durch alte Gitter reicht. Wenn du meine Nachricht siehst, lächelt etwas tief in mir. Und wenn du dann noch antwortest, steht ein kleiner Hund schon an der Tür. Ich mach die Tür nicht auf, um mich selbst zu verlieren. Ich mach sie nur ein Stück weit auf, damit etwas Gutes mich finden kann. Wenn du antwortest, bin ich kurz nicht ganz allein. Wenn du antwortest, darf Hoffnung leise bei mir sein.