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Funk aus der Schattenlinie Berlin Mix

V4.5-ALL

[singer A] Nacht in meinen Adern, Stimmen ohne Körper. Ich gleite durch die Schatten, und die Schatten gleiten mit. Nacht in meinen Adern, Lichter ohne Muster. Ich hör mein Echo flüstern, doch es flüstert nicht für mich. Die Stadt klingt wie ein alter Synth. Kalter Beton, warmes Neon. Ein Geist singt leise über meinem Kopf, verhallt im Takt der Straßenbahn. Ich spür den Bass wie eine zweite Haut. Mein Herz blinkt wie ein Modul. Ein Theremin zieht Linien in die Luft, schwebend, weich, unentschlossen cool. [transition] [singer B] Ich lauf durch Räume, die keiner gebaut hat. Die Luft schmeckt nach Metall und Regen. Ein Roboter lächelt mich im Vorbeigehen an, als wüsste er, was ich gestern geträumt hab. Die Ampeln tanzen im 7/8‑Takt. Die Häuser atmen im Sidechain‑Groove. Ein Funk‑Riff springt aus einer offenen Tür, und zieht mich rein wie ein Magnetzug. Mein Name, zerhackt in Silben. Ein Funksignal, das sich selbst vergisst. Ein Beat, der mich neu zusammensetzt. Ein Theremin ruft mich, hoch, weich, vibrierend. Ich folge dem Ton, bis er sich im Himmel verliert. Ich tanze mit Schatten, die keine Körper brauchen. Sie drehen sich wie Planeten um mein Knie. Ein Lachen aus Wasser zieht mich nach oben, und plötzlich schweb ich über Berlin. Die Stadt zerfällt in kleine Würfel. Sie rollen wie Würfelspiele über mein Herz. Ich hebe einen auf — er flüstert: „Du bist mehr als dein Lärm.“ Ich werde leicht. Ich werde weit. Ich werde weiß. Und finde mich wieder im ersten Ton. Nacht in meinen Adern, Stimmen ohne Körper. Ich gleite durch die Schatten, und die Schatten gleiten mit. Nacht in meinen Adern, Lichter ohne Muster. Ich hör mein Echo flüstern, doch es flüstert nicht für mich.