Das Klatschen der einen Hand Der Klang der einen Hand, der Wind im Bambus, die Leere zwischen zwei Gedanken. Ein Lächeln, das niemand sieht, weil es nicht gezeigt, sondern nur empfunden wird. Vielleicht braucht's gerade kein Tun mehr. Nur Sein. Still. Wach. Klar wie ein Spiegel, den man nicht polieren muss. Was sucht die Hand, die nichts greift? Was hört das Ohr, das nichts erwartet? Der Bambus beugt sich. Der Wind geht weiter. Kein Widerstand. Kein Festhalten. Nur das Biegen – und das Aufrechtstehen danach. Die Frage löst sich auf. Die Antwort war nie nötig. Der Meister lächelt – nicht weil er weiß, sondern weil er aufgehört hat zu suchen. Vielleicht braucht's gerade kein Tun mehr. Nur Sein. Still. Wach. Klar wie ein Spiegel, den man nicht polieren muss. Der Teich kennt sein eigenes Gesicht nicht durch Suchen – sondern durch Stille. Das Wasser fragt nicht, ob es tief genug ist. Es ist einfach – tief. Ein Mönch sitzt. Stunden vergehen. Oder Minuten. Er weiß es nicht. Er fragt nicht. Der Atem geht. Das Herz schlägt. Das ist genug. Nichts zu erreichen. Nichts zu verlieren. Nur dieser Moment – der sich selbst trägt. Vielleicht braucht's gerade kein Tun mehr. Nur Sein. Still. Wach. Klar wie ein Spiegel, den man nicht polieren muss. Vielleicht ist dies schon Urlaub. Mit dir selbst. Im Moment. Nur im Moment. Nur hier. Nur jetzt. Nur – Sein.