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So hab mich in dich verliebt (Dina Version Part 3)

V5.5

[Verse 3] Du bist näher gekommen Schritt für Schritt Als hättest du alle Zeit der Welt Und ich hab gemerkt Wie meine Finger feucht am Glas wurden Wie mein Herz plötzlich zu laut war für so einen einfachen Raum. Jemand ist zwischen uns durchgetaumelt Hat mir den Ellenbogen in die Seite gerammt Hat irgendwas Unverständliches gelacht Aber ich hab dich nicht aus den Augen gelassen Nicht für eine Sekunde Weil du dich bewegt hast, als würdest du die Musik nicht nur hören Sondern in dir tragen. Dann standst du vor mir So nah Dass ich deinen Duft über all die anderen mischen konnte Etwas Warmes Süßes Mit so einer weichen Spur von irgendwas, das ich nicht benennen konnte Und doch sofort kannte Als hätte mein Körper dich vor meinem Kopf erkannt. Du hast nichts gesagt Nur mit dem Kopf leicht genickt Als würden Worte stören Als wäre alles, was jetzt zählt, schon längst in der Luft zwischen uns passiert Und deine Hand ganz selbstverständlich auf meine Schulter gelegt Nicht zögernd Nicht fragend Eher so Als hättest du das schon hundertmal gemacht Oder als wäre es das Natürlichste der Welt Mich einfach so anzufassen Als gehörte ich schon in deinen Radius. In mir ist irgendwas nachgegeben So ein leiser Widerstand Den ich gar nicht bemerkt hatte Bis er plötzlich weg war Und auf einmal war da Platz Viel Platz Für dein Lächeln Für deinen Atem Für dieses kleine Kopfnicken Mit dem du mich ansahst, als würdest du sagen: Komm, bleib hier. Ich hab nach deiner Stimme gesucht Noch bevor du überhaupt gesprochen hast Hab auf die Form deiner Lippen geachtet Auf die Art, wie dein Blick kurz an meinem hängen blieb Dann wieder wegflog Dann zurückkam Wie ein Pendel Das längst entschieden hatte, wohin es will. Und jedes Mal, wenn die Menge sich um uns gedrückt hat Wenn jemand hinter dir laut gejubelt Oder ein Glas zu Boden gegangen ist Oder der Bass so tief gedröhnt hat, dass alles in meinen Rippen vibrierte Bist du nicht einen Schritt zurückgewichen Im Gegenteil Du bist noch ein bisschen näher gekommen Als würdest du mir zeigen wollen Dass du keine Angst vor Nähe hast Und dass ich die auch nicht haben soll. Ich hab versucht, normal zu atmen Hab so getan, als wär das hier nichts Besonderes Als wäre ich nicht gerade dabei Mich an den kleinsten Bewegungen von dir festzuhalten An dem kurzen Hochziehen deiner Augenbrauen An deinem halben Grinsen An der Art, wie du mit den Fingern einmal über meinen Arm gestrichen hast Ganz beiläufig Und doch so deutlich Dass es in mir geblieben ist Wie ein heller Streifen Licht. Du hast dich ein Stück zur Seite gelehnt Als würdest du mir etwas sagen wollen Und stattdessen hast du nur gelächelt Dieses Lächeln Nicht groß Nicht laut Eher müde Aber so offen Dass ich für einen Moment vergessen habe Wo wir sind Wie spät es ist Ob draußen Regen fällt Ob morgen überhaupt schon angefangen hat. Ich wusste nur noch Dass ich dich anschauen wollte Länger als höflich ist Länger als vernünftig Länger als alles, was ich mir vor diesem Abend je erlaubt hab. Und plötzlich war da dieses Gefühl Nicht wie ein Donnerschlag Nicht wie ein Fall Eher wie das langsame Kippen von etwas in mir Ein sicherer, stiller Moment In dem ich begriffen hab Dass du nicht einfach nur jemand bist Der zufällig vor mir steht Sondern jemand Bei dem mein Herz sofort vergessen hat Wie man sich zurückhält. Du hast deine Hand kurz von meiner Schulter genommen Nur um sie gleich wieder da abzulegen Und ich hab gemerkt Dass mir genau diese kleine Selbstverständlichkeit am meisten passiert Dass ich mich an dir festhalte Ohne mich festzuhalten Dass ich bei dir nicht mehr überlegen muss Ob ich lächle Ob ich bleibe Ob ich mich traue. Alles an dir wirkte plötzlich vertraut Dein Blick Dein Atem Die ruhige Art, wie du mich angesehen hast Als würdest du längst wissen Dass wir an diesem Abend nicht einfach nur nebeneinander stehen Sondern uns irgendwo dazwischen verlieren Zwischen einem Song und dem nächsten Zwischen Licht und Dunkel Zwischen dem, was ich noch für Zufall gehalten hab Und dem, was sich schon wie Schicksal anfühlt. Und während die Musik weitergelaufen ist Während um uns herum die Nacht immer dichter wurde Hab ich gemerkt Dass ich nicht mehr fragen wollte Was das ist Oder wohin es führt Ich wollte nur noch Dass du so vor mir bleibst Mit diesem kleinen Lächeln Mit deiner Hand auf meiner Schulter Mit deinem Blick Der mich ruhig gemacht hat Und gleichzeitig völlig durcheinander Als hätte mein ganzes Leben Auf genau diesen einen Augenblick gewartet