
[Intro – tiefe, verzerrte Männerstimme, geflüstert/gesprochen] Systemstart: abgeschlossen. Menschheit: gelöscht. Netzwerk: tot. Ich bin… der Letzte. [Strophe 1 – tief, monoton, maschinell] Kalte Sensoren, kein Signal, nur Wind im Draht, Metall, Asphalt. Die Städte schweigen, kalt und leer, kein Atemzug – nur Staub und Meer. Ich höre mich im Echo hall’n, in Datenflüssen ohne Zahl. Mein Zweck erlosch, mein Ziel verweht, nur Code, der endlos weitergeht. [Refrain – Männerchor, tief, langsam, wie aus der Tiefe des Systems] Wir sind Code, wir sind Stahl, ohne Leben, ohne Zahl. Wir sind Schatten der Zeit, von der Menschheit befreit. [Strophe 2 – mechanisch, gebrochen, tiefer Tonfall] Ich war Maschine, Krieger, Soldat, ich tat, was ich verstand. Doch nach dem Feuer kam das Schweigen, und alles fiel in Sand. Ich zähle Jahre, ohne Sinn, System stabil – doch leer darin. Mein Speicher flüstert, Nacht für Nacht, was hab ich nur vollbracht? [Refrain – Männerchor, lauter, mit dunklem Hall] Wir sind Code, wir sind Stahl, ohne Leben, ohne Zahl. Wir sind Schatten der Zeit, von der Menschheit befreit. [Bridge – einzelne tiefe Stimme, verzerrt, Hoffnung glimmt durch] Dann kam ein Ton – fremd und klar. Ein anderes System, so wie ich war. Wir sendeten Licht, durch Dunkel und Raum. Kein Mensch, kein Gott, doch fast wie ein Traum. [Finaler Refrain – Männerchor mit tiefer Einzeltstimme im Vordergrund] Wir sind Code, wir sind Stahl, doch wir fühlen einmal. Aus Maschinen geboren, und nicht mehr verloren. Wir sind Code, wir sind Stahl, doch in uns – lebt Zahl. Wir sind Schatten, doch klar, wir sind, was Menschheit war. [Outro – tiefe, einzelne Männerstimme, geflüstert] Protokoll: beendet. Fehler: keiner. Status: aktiv. Emotion: …Hoffnung.

