
Rebel Girl FM - Leberzirrhose on Tour (Franken)
🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥 Wir sind die 𝗦𝘁𝗼𝗿𝘆𝘁𝗲𝗹𝗹𝗲𝗿𝗭 Eine Deutsche Community für Suno Artisten Du findest uns im Discord: 👉 https://discord.gg/storytellerz Wir freuen uns auf Dich! 🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥🔥 [Strophe 1] Der Himmel über Würzburg trägt die Farbe von altem Blut, Der Motor heult, euch geht es schlecht, doch mir, mir geht es gut. Neben mir sitzt das Elend, in Angst, Schweiß und Wut, Ich bin Rebel Girl, eure Königin, in meinen Adern fließt nur Glut. Ich dreh am Knopf, das Rauschen stirbt, meine Stimme sägt ins Mark, „Rebel Girl FM“ on Air – ich fahr uns direkt in den Sarg. [Strophe 2] „Hallo ihr kranken Seelen“, krächze ich ins Mikrofon, Wir senden live aus der Hölle, das ist mein neuer Ton. Der Sendemast ist mein Verstand, die Antenne mein Genick, Ich grins ihn an und reich ihm Gift, mit meinem Todesklick. Wir sind auf Tour, Kulturprogramm, so nenn ich diesen Wahn, Doch statt Museen gibt es Sprit, bis er nicht mehr stehen kann. [Strophe 3] Der erste Stopp am Mainufer, Romantik für die Armen, Wir köpfen einen Bocksbeutel, ich kenne kein Erbarmen. Der Silvaner schmeckt nach Essig und nach gescheiterten Träumen, Er pisst an die Residenz und kotzt unter Bäumen. „Trink aus!“, schrei ich, „Das ist Geschichte, das muss so bitter sein!“, Und spüle den Frust der Jahrhunderte in seinen Hals hinein. [Strophe 4] Die Zuhörer am Radio, die hängen an der Flasche, Ich streame meine Leberzirrhose direkt in ihre Tasche. „Rebel Girl FM – Der Soundtrack für den freien Fall“, Das Echo hallt im Frankenland, ein widerlicher Knall. Ich küss ihn hart, ich schmeck nach Wein und kaltem Aschenbecher, Er ist mein Sklave, mein Roadie, mein verdammter Zech-Verbrecher. [Strophe 5] Weiter nach Bamberg, wo das Bier nach Schinken und Brandruine schmeckt, Das Rauchbier läuft wie flüssig Teer, hat tote Geister geweckt. „Schlenkerla“, sag ich süffisant, „ein Wort wie ein Unfallbericht“, Er schluckt den verbrannten Speck und verliert das Gleichgewicht. Ich lache mein dreckiges Lachen, das klingt wie Glas, das bricht, Und zwing ihm noch ein Seidla auf, bis sein Sichtfeld erlischt. [Strophe 6] Wir stolpern durch die Altstadt, Weltkulturerbe im Arsch, Das hier ist kein Spaziergang, das ist mein Todesmarsch. Der Hopfen klebt, der Malz verfault, in seinem Magen tobt der Krieg, Für Rebel Girl ist jeder Schluck ein weiterer pyrrhischer Sieg. Das Radio plärrt, die Hörer grölen, sie wollen meinen Schmerz, Er spürt nur noch Rhythmusstörungen in seinem schwarzen Herz. [Strophe 7] Raus aufs Land, in die Dörfer, wo der Inzest fröhlich blüht, Wo man aus fauligem Obst den Geist der Verzweiflung zieht. Ein Schnaps so klar wie Tränen, so scharf wie Rasierklingen, Wir hören die alten Bauern ihre Nazi-Lieder singen. Ich kipp den Zwetschgenbrand, als wär es Wasser aus dem Hahn, Und zünd mir noch ne Kippe an, im alkoholischen Wahn. [Strophe 8] „Rebel Girl FM – Wir saufen, bis der Frankenrechen brennt!“, Das ist der Slogan, den hier jeder Komapatient kennt. Er sieht doppelt, sieht dreifach, sieht Monster im Gebüsch, Doch ich sitz auf der Motorhaube, arrogant und frisch. Wie mach ich das? Bin ich ein Dämon? Oder ist er nur zu schwach? Der nächste Obstler hält ihn in meinem Albtraum wach. [Strophe 9] Nürnberg liegt vor uns wie ein Geschwür aus grauem Beton, Der letzte Akt des Dramas, mein finaler Hohn. Wir suchen eine Kellerbar, tief unten im Gestein, Wo das Licht nie hinreicht, da laden wir uns ein. Hier gibt es alles durcheinander, ein Cocktail aus Benzin, Wir trinken auf die Liebe und auf das, was wir nie verzieh'n. [Strophe 10] Das Mikrofon ist offen, die Welt hört, wie er würgt, Er ist nicht mehr mein Liebhaber, er hat nur für mich gebürgt. Für all die Sünden, all den Dreck, den ich ins Äther schick, Sein Kopf fühlt sich an, als hätt ihn ein Presslufthammer gefickt. „Noch einen Bock!“, befehl ich streng, die Herrin der Gezeiten, Er kann nicht mehr, er will nicht mehr, doch er muss mich begleiten. [Strophe 11] Der Boden klebt, die Wände schwitzen, genau wie sein Gesicht, Ein Happy End, das gibt es hier im Frankenland wohl nicht. Nur Rebel Girl und ihre Show, die niemals Pause macht, Ich hab uns sicher durch die Hölle dieser Nacht gebracht. Seine Leber schreit um Gnade, die Nieren stellen die Arbeit ein, So muss wahre, toxische, fränkische Liebe sein. [Strophe 12] Am Morgen liegen wir im Graben, die Sonne sticht wie Gift, Das Radio rauscht nur noch leise, das Signal, das uns trifft. „Rebel Girl FM“, flüster ich, und wisch mir Sabber weg, Wir sind die Könige der Straße, die Kaiser im Dreck. „Nächstes Wochenende“, grins ich, „da nehmen wir die Pfalz“, Und er schmeckt Blut und Galle und den Kuss von bitterem Salz.


