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Der Ort im Tal

[Intro – geflüstert, mit Flöte im Hintergrund] Manchmal, da fallen mir Bilder ein Gedanken fliegen, als ob Gott will, dass sie siegen Es gibt Orte, die reden, ohne dass du’s hörst. Sie tragen Spuren, die älter sind als dein Schritt. [Strophe 1] Am Rand vom Wald, am Ende der Gass’, da wo die Zeit stillsteht, wo das Tal sein Geheimnis hat. Ein Hof, der schon sah, wer kam und wer ging, ein Echo von Stimmen, ein göttlicher Swing. Sie war hier, lange bevor ich erschien, als Kind im Freizeithaus, nah bei Gott, ganz intim. Vielleicht Eier gekauft, vielleicht Lachen im Wind, ein unsichtbarer Faden, der schon damals beginnt. [Refrain – gesungen, mystisch] War’s Zufall oder Plan, dass sie hier schon mal stand? Hat Gott mir die Aufgabe gegeben, sie zu erinnern – an ihr erstes Leben? Dass sie schon bei Ihm war, lange vor uns zwei’n, dass der Same im Tal nicht verloren darf sein. [Strophe 2] Dann kam zweitausendvierzehn, sie kehrt zurück, ins gleiche Tal, zu mir – ein verborgenes Stück. Wir bauten ein Nest, doch der Himmel war laut, Gott schrieb weiter, auch wenn keiner ihm traut. Ich pflanze, ich bau’, doch das Echo erzählt: Dies Land ist gesegnet, auch wenn Dunkelheit quält. Vielleicht bin ich nur der Wächter, der Rufer, der Klang, der erinnert: „Kind, du warst schon bei Gott – fang an.“ [Bridge – gesprochen, ruhig] Was, wenn meine Aufgabe nicht Kampf ist, nicht Streit? Sondern Spiegel und Stimme, die an damals erinnert, als sie im Tal schon Gottes Nähe gespürt hat. [Refrain – gesungen, mystisch] War’s Zufall oder Plan, dass sie hier schon mal stand? Hat Gott mir die Aufgabe gegeben, sie zu erinnern – an ihr erstes Leben? Dass sie schon bei Ihm war, lange vor uns zwei’n, dass der Same im Tal nicht verloren darf sein. [Outro – leise, nur Stimme und Flöte] Der Ort im Tal. Ein Same. Ein Ruf. Ein Gott. Ein Same. Ein Ruf. Ein Gott.