[Verse1] Jeden Morgen aufstehen, Augen noch halb zu. Kaffee schmeckt bitter, mit dem Alltag per Du. Morgenroutine, Tagesablauf beschlossen. “Willkommen Ernst des Lebens“ letzte Tür verschlossen. [Chorus] Gegen den Strom, doch kein Land in Sicht. Trag die Last der Routine, bis sie mich zerbricht. Durch einen Satz von Opa weiß ich es gibt keine Wende: (spoken) „Ich hab es mir auch anders vorgestellt, aber ich leb das jetzt so zu Ende!“ [Verse 2] Aktenstapel türmen sich, Chef packt noch was drauf. Tastenklappern, Telefon, Stress baut sich auf. Stunden ziehen sich zäh, Lebenszeit wird geklaut. Feierabend spät, Wanduhr tickt laut. [Verse 3] Sofa nah, Mikrowellen Ping der mich erhellt. Fertig gericht mit Plastikbesteck, ich hab mich nie verstellt. Glotze flimmert, Serienmarathon voll in Fahrt. Im Takt der Langeweile kein Entkommen, „so hart!“. [Chorus] Gegen den Strom, doch kein Land in Sicht. Trag die Last der Routine, bis sie mich zerbricht. Durch einen Satz von Opa weiß ich es gibt keine Wende: (spoken) „Ich hab es mir auch anders vorgestellt, aber ich leb das jetzt so zu Ende!“ [Bridge] Im Bett kreisen Gedanken, Schlaf ist Flucht vor Qual. Selbstgespräch, innerer Schrei, Geschmack ist schal. Nächster Tag kommt, mit dem gleichen Spiel, In Routinen gefangen, (spoken) „Ey man, das war nicht unser Deal!“ (spoken) „Ich hab es mir auch anders vorgestellt, aber ich leb das jetzt so zu Ende!“