[Strophe 1] Sie tragen Masken aus Glas vor den Augen, kein Blick mehr fällt auf das echte Licht. Die Welt verblasst in kalten Farben, ein Herz schlägt, doch man fühlt es nicht. Die Stimmen flüstern aus Maschinen, der Puls der Zeit – nur noch ein Ton. Was einst aus Fleisch, wird nun aus Daten, die Wahrheit wohnt in der Illusion. [Refrain] Die Welt verstummt – doch mir egal, wir leben alle… digital! Kein Wind, kein Stern, kein Sonnenstrahl – nur Pixel, Lügen, Zahlenzahl. Die Welt verblasst – so asozial, doch wir sind frei… digital! [Strophe 2] Ein Like ersetzt das echte Lachen, ein Feed wird zur Religion. Sie posten Träume, die nie erwachen, und folgen blind der Simulation. Die Straßen leer, die Wälder schweigen, kein Kind spielt mehr im Sonnenlicht. Nur Avatare, die sich zeigen, doch was dahinter ist – das sieht man nicht. [Refrain] Die Welt verstummt – doch mir egal, wir leben alle… digital! Kein Wind, kein Stern, kein Sonnenstrahl – nur Pixel, Lügen, Zahlenzahl. Die Welt verblasst – so asozial, doch wir sind frei… digital! [Bridge] Fühlst du den Regen auf der Haut? Hörst du das Leben, wenn es laut? Oder bist du längst nur ein Signal im ewigen Netz… digital! [Letzter Refrain – langsamer, düsterer] Die Welt verstummt – ein letztes Mal, wir sterben still… digital! Ein kalter Kuss, ein leeres Tal – doch uns ist alles… scheißegal! Die Erde weint, der Himmel fahl, doch wir sind ewig… digital.