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Rampe 13

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V6

[Intro – low rough spoken male voice, sparse bass pulse, original engine-like synth texture] Sechs Uhr Termin. Jetzt kurz vor zwölf. Rampe dreizehn. Immer noch nichts. [Verse 1 – aggressive German rap, deep raspy voice, short blunt lines, dry heavy drums] Kurz vor sechs, Papiere am Tor. Jetzt ist Mittag, mein Zug steht noch davor. Die Stapler fahr'n Runden, es scheppert auf dem Hof. Nur an meiner verdammten Rampe geht nichts los. Zum dritten Mal Fenster, zum dritten Mal Blick. „Wir melden uns, Fahrer.“ Also wieder zurück. Der nächste Kunde klingelt, will wissen, wo ich bleib. Ich hab nichts Neues für ihn — nur noch mehr verlor'ne Zeit. Der Becher ist leer, der Auftrag noch offen. Seit Stunden vertröstet, seit Stunden am Hoffen. Und neben mir fährt einer schon zum zweiten Mal raus. Ich frag nach meiner Nummer — keiner kennt sich damit aus. [Hook – hard solo rap, barked rhythmic accents, massive kick and bass, no crowd vocals] RAMPE DREIZEHN! Erst Schweigen, dann Geschrei! RAMPE DREIZEHN! Und mein ganzer Tag zieht vorbei! Erst soll ich warten, dann soll ich rennen. Ihr könnt mich wenigstens bei meinem Namen nennen. Kein Lagerbestand! Kein Strich auf Papier! Für euch ist es 'ne Nummer — die verlor'ne Zeit fehlt mir! [Verse 2 – angrier delivery, heavier snare, gritty low chest voice] Endlich geht das Tor hoch, einer winkt mich rein. „Fahrer, mach mal schneller!“ Muss der Spruch jetzt auch noch sein? Jetzt soll ich mich beeilen, jetzt ist jeder Handgriff knapp. Ihr habt mich hier vergessen — und ich krieg den Ärger ab. Palettenliste fehlt, noch ein Stempel drauf. Ich lauf zwischen zwei Büros meine Schuhsohlen auf. Schalter eins schickt mich weiter, Schalter zwei schickt mich zurück. Ich steh wieder vor derselben Tür, mit demselben Zettelstück. Der Mann auf dem Stapler hat den Funk im Genick. Dem geht's nicht viel besser — seh ich schon an seinem Blick. Ich hab nichts gegen Leute, die hier schuften so wie ich. Doch dieses Chaos frisst den Tag — und es ändert sich nichts. [Hook – forceful solo rapper, harder bass impact, no singing] RAMPE DREIZEHN! Erst Schweigen, dann Geschrei! RAMPE DREIZEHN! Und mein ganzer Tag zieht vorbei! Erst soll ich warten, dann soll ich rennen. Ihr könnt mich wenigstens bei meinem Namen nennen. Kein Lagerbestand! Kein Strich auf Papier! Für euch ist es 'ne Nummer — die verlor'ne Zeit fehlt mir! [Breakdown – drums stop, low angry spoken delivery, sparse bass pulse] Sagt mir, dass es dauert. Dann weiß ich Bescheid. Aber nicht stundenlang schweigen und mich danach hetzen, als hätte ich den Tag verschlafen. [Verse 3 – tighter aggressive flow, brief double-time passages] Ladung gezählt, Gurte noch mal geprüft. Ich mach hier keinen Fehler, nur weil einer drüben ruft. Kein Kontrollgang fällt aus, kein Handgriff wird gespart. Euren Zeitverlust hol ich nicht mit Vollgas nach. Nächster Termin verschoben, Ankunft wieder spät. Handy voller Fragen, warum nichts nach Planung geht. Endlich Schranke oben, Papierkram komplett. Bei euch ist der Auftrag zu — mein Zeitplan ist im Dreck. [Final Hook – maximum weight, raw shouted solo rap, no choir] RAMPE DREIZEHN! Erst Schweigen, dann Geschrei! RAMPE DREIZEHN! Und mein ganzer Tag zieht vorbei! Erst soll ich warten, dann soll ich rennen. Ihr könnt mich wenigstens bei meinem Namen nennen. Kein Lagerbestand! Kein Strich auf Papier! Für euch ist es 'ne Nummer — die verlor'ne Zeit fehlt mir! [Outro – low rough spoken voice, beat cuts out] Schranke hoch. Stunden weg. Und morgen steht wieder drauf: „Bitte pünktlich.“ [Hard ending, no fade-out]