
[Strophe 1] Draußen nur die harte Fassade, Schultern breit, der Blick nach vorn. Der, an dem sich alle halten, Anker sein, seit er gegangen ist. Keiner sieht, wie viel es kostet, einfach stehen, nicht zerfall’n. Alte Fragen kreis’n im Kopf, Antworten gibt’s keine mehr. [Strophe 2] Tagsüber kommen Worte leicht, klingen fast wie seine früher. Man tritt vor und füllt den Raum, wird der Halt für die, die jünger sind. Doch wenn nachts die Stimmen schweigen, fällt die Stärke einfach ab. Und die Leere sitzt im Zimmer, mitten hier, mitten im Leben. [Refrain] In den stillen Stunden bricht die Mauer ein, keiner sieht es, keiner muss jetzt stark sein. Jahre geh’n vorbei, doch es fühlt sich an wie neu, dieser Schmerz bleibt treu. Und er geht nie ganz vorbei, weil man immer noch am offenen Grab steht – allein. [Bridge / Breakdown – nüchtern] Es gibt keinen Moment, an dem es aufhört. Kein Licht am Ende. Kein jetzt ist es gut. Ich trage die Verantwortung jetzt allein. Aber ich hab nie gelernt, wie man er selbst ist. Ich mache einfach weiter. Weil sie mich ansehen. Weil ich muss. [Refrain – final / gebrochen] In den stillen Stunden bricht die Mauer ein. Keiner sieht es. Keiner muss jetzt stark sein. Jahre geh’n vorbei … doch dieser Schmerz bleibt treu. Er geht nicht vorbei. [Outro – geflüstert] „Morgen wird es wieder gehen.“ Sieht den Sohn … der seinen Vater sucht.

