
3. Marienkind (Oriental/Metal)
Im goldnen Himmelssaal erhoben, wuchs ein Kind, das nie am Boden stand. Doch jedes Licht wirft einen Schatten… und jede Prüfung fordert ihren Tribut. Gerissen aus der Erde, hoch hinauf ins Himmelsreich, ein Mädchen unter Engeln, rein und klar – doch nie ganz frei. Maria spricht: „Halt dich an Regeln, öffne keine Tür, die dir verboten bleibt.“ Doch Neugier flackert wie ein Funken, der durch das Herz der Schatten schweift. Ein gold’ner Schlüssel in der Hand, ein Schwur, der brennt wie Brand. „Nur schauen, nur fühlen, nur ein Atemzug…“ der Engelchor verstummt, als sie die Tür auftut. **Oh Tochter des Himmelsfeuers, du trägst ein Herz aus Licht, doch jede Wahrheit, die du brichst, zieht Schatten ins Gesicht. Gefallen, verloren, im irdischen Staub— doch selbst im tiefsten Dunkel erwacht dein himmlischer Glaub’!** Sie fällt hinab wie Sternenregen, von Gnade in die Welt verbannt. Ein König findet sie im Walde, nimmt sie mit in sein Land. Er fragt nach Namen, fragt nach Herkunft, doch sie schweigt – ein himmlisch’ Leid. Die Lüge wächst wie Dornenranken, und schneidet tief in ihre Zeit. Ein Kind geboren – doch stumm ihr Mund, die Strafe macht die Seele wund. „Nur die Wahrheit, nur ein Wort, nur ein Funke Licht…“ doch jede Frage trifft sie wie ein himmlischer Gerichtsspruch. **Oh Tochter des Himmelsfeuers, du trägst ein Herz aus Licht, doch jede Wahrheit, die du brichst, zieht Schatten ins Gesicht. Gefallen, verloren, im irdischen Staub— doch selbst im tiefsten Dunkel erwacht dein himmlischer Glaub’!** Inmitten von Flammen, am Scheiterhaufen stehen, beginnen Himmelstore sich lautlos zu drehen. Maria steigt hinab, das Feuer flieht zurück. „Bekenne nur die Wahrheit— und finde dein Glück.“ **Oh Tochter des Himmelsfeuers, dein Herz brennt rein und klar! Die Wahrheit hebt dich wieder ins Licht, das einst dein war. Vergeben, erhoben, die Ketten zersprengt— der Himmel ruft dich heim, wo dein Name ewig klingt!** Vom Himmel kam sie, zur Erde fiel sie, zur Wahrheit fand sie, zum Licht kehrte sie zurück.

