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Ein ruhiger Gedanke

1. Ich sitz im Rand der Minute, der Tag lehnt sich zurück, der Atem findet Wege, ganz ohne Ziel und Druck, ein Staubkorn tanzt im Licht und sagt mir, dass es reicht. 2. Die Straße flüstert tiefer, ein Fenster klingt nach Ruh, mein Herz wird langsam weiter, nicht schneller, eher zu, Gedanken legen ab wie Schuhe vor der Tür. Refrain: Ein ruhiger Gedanke, setzt sich neben mich, sagt nichts, fragt nichts, bleibt einfach da für mich, kein Morgen muss beginnen, kein Gestern ruft zurück, ich atme und verstehe, dass Stille bei mir bleibt. Ein ruhiger Gedanke, hm-hm-hmmm. 3. Ich schau den Dingen beim Sein zu, berühr sie nicht, nicht heut, sogar die Zeit wird weich hier, verliert ihr altes Kleid, was bleiben will, darf bleiben, was geht, geht still vorbei. Bridge: Wenn innen alles leiser wird, fällt nichts mehr ins Gewicht, ich muss nichts halten, nichts erklär’n, der Moment genügt sich selbst. [Solo] Refrain: Ein ruhiger Gedanke, setzt sich neben mich, sagt nichts, fragt nichts, bleibt einfach da für mich, kein Morgen muss beginnen, kein Gestern ruft zurück, ich atme und verstehe, dass Stille bei mir bleibt. Ein ruhiger Gedanke, hm-hm-hmmm. Outro: Der Abend zieht die Kreise weit, kein Rand, kein Mittelpunkt, ich bin kein Weg, kein Ankommen, nur offenes Genug, das Licht vergeht nicht, es bleibt nah im Schließen meiner Lider, ein ruhiger Gedanke, der mich sanft bewohnt. kein Morgen muss beginnen, kein Gestern ruft zurück, ich atme und verstehe, dass Stille bei mir bleibt. Ein ruhiger Gedanke, hm-hm-hmmm.