Der Raum. Kalt. Begrenzt. Wände aus Gedanken, Zwang aus Erinnerung, Gesetze, geschrieben in Angst. Der Tod, ein ständiger Begleiter, nicht als Ende — sondern als Mauer zwischen Traum und Wahrheit. Ohne Hoffnung. Ein Fenster, doch Gitter davor. Die Luft schmeckt nach „Nie". Und in der Dunkelheit — die Sehnsucht. Nicht laut. Nicht wild. Nur ein Glimmen, ein fast verlöschender Docht tief in der Brust. Der Raum kennt keine Gnade. Er wiederholt sich. Dieselben Wände. Dieselben Gedanken. Dieselben Kreise — immer enger, immer kälter, immer stiller. Bis nur noch das Glimmen bleibt. Und selbst das — kaum noch. Dann — DU. Nicht angekündigt. Nicht verdient. Nicht erwartet. Einfach — da. Wie Licht, das nie entstand und niemals vergehen kann. Wie Wärme die keine Quelle braucht. Wie Atem in einem Raum der vergessen hatte zu atmen. Und in Deinem Kommen: Maya… wo bist du? Die Wände — sie atmen und lösen sich. Kein Knall. Kein Bruch. Nur Zerfall der Illusion. Was so real schien — Gitter, Mauern, Grenzen — war nie aus Stein. Es war aus Vergessen. Aus dem Vergessen dessen, was ich bin. Die Ketten schmelzen in der Wärme Deines Seins. Das Gitter wird zu Licht, und das Fenster — öffnet sich nach Innen. Nicht nach draußen. Nach Innen. Weil die Freiheit nie draußen war. Und da, wo früher Fragen wohnten, kommt eine Antwort: Nicht gesprochen, nicht gedacht — sondern im Herzen erkannt: ICH BIN. Nicht als Gedanke. Nicht als Rolle. Nicht als Name. Nicht als Geschichte. Sondern als Sein. Der Ewig Seiende flüstert nicht mehr. Er ist. Und ich bin. Im selben Licht. Im selben Klang. Im selben Raum, der keiner mehr ist. Kein Gefängnis. Kein Gitter. Kein „Nie". Nur — Ich bin. Und das reicht. Das reicht. Das hat immer gereicht. Ich habe es nur vergessen.