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Schwert und Seide II – Schwur im Wind (Cinematic Duet) (Mashup)

V6

[Intro] [fade in] [Taiko Drums] [Shakuhachi-Flute] [Intro] [spherical singing][hypnotical][female and male vocals, alternating] Nach jener Nacht verstummte Stein, der Morgen fiel wie blasser Schein. Die roten Banner suchten weit, doch Liebe floh im Kleid der Zeit. Was einst ein Reich ihr Leben nannte, ward Asche, die im Wind verbrannte. [Break] [Shakuhachi-Flöte] [Taiko drums] [Verse 1] [epic vocals][female and male vocals, alternating] Sie ritten fort, dem Osten zu, kein Horn ließ ihnen Rast und Ruh. Der Hof sprach Fluch, der Tempel schwieg, als überm Tal der Nebel stieg. Sie trug kein Gold mehr, keinen Kranz, nur Staub im Haar und Mondenglanz. Er trug sein Schwert, doch ohne Stolz, als er schnitt Wege durch das Holz. [Chorus 1] [melodical][beating heart][female and male vocals, together] Verbot'ne Liebe, Schwur im Wind, zwei Herzen, die verstoßen sind. Gegen Gesetz, Palast und Heer wuchs ihre Treue immer mehr. Was keiner segnen wollte dort, trug sie wie Feuer weiter fort. [Verse 2] [epic vocals][female and male vocals, alternating] Bei einem Schrein aus Moos und Stein fiel Sternenlicht durch Äste ein. Kein Priester stand, kein Hof war nah, nur Nacht, die ihre Wahrheit sah. Sie banden Seide, rot und weiß, um Hand und Hand im Fackelkreis. Er sprach den Schwur mit rauem Mut, sie gab ihr Ja mit heißem Blut. [Verse 3] [epic vocals][female and male vocals, alternating] Der Regen wusch den Rang davon, vom Kriegerhelm, vom Fürstenthron. Sie legte ihren Schmuck ins Gras, er brach das Siegel, das er las. Ein letzter Blick zum fernen Land, wo Pflicht wie Eisen um sie stand. Dann wandten beide sich nicht um, und selbst der Wald blieb ehrfürchtig stumm. [Chorus 2] [melodical][beating heart][female and male vocals, together] Verbot'ne Liebe, nun vermählt, von keiner Macht der Welt gezählt. Kein Thron, kein Name hielt sie fest, kein Schwur, der fremde Herzen presst. Sie ließen alles hinter sich, und fanden Heimat nur im Licht. [Break] [Shakuhachi-Flöte] [Taiko drums] [Verse 4] [epic vocals][female and male vocals, alternating] Die Grenze lag im Berg aus Blau, mit Schnee im Moos und Morgentau. Dort warteten des Reiches Späh’r, mit kaltem Blick und blankem Speer. Er stellte sich vor ihren Schritt, doch sie zog still die Klinge mit. Nicht als Gefangne, nicht als Preis, stand sie im Wind, entschlossen, heiß. [Verse 5] [epic vocals][female and male vocals, alternating] Der Kampf war kurz, der Himmel klar, als ob kein Gott dagegen war. Sie trafen nicht aus Lust am Blut, nur um zu schützen, was nun ruht. Ein Pfeil zerschnitt ihr Ärmelband, ein Schwert fuhr Funken aus der Hand. Doch Seit' an Seit' hielten sie stand, bis Schweigen fiel auf Fels und Land. [Chorus 3] [melodical][beating heart][female and male vocals, together] Verbot'ne Liebe, stark und frei, brach durch Befehl und Jagdgeschrei. Nicht Raub blieb sie, nicht Schuld allein, sie wurde Schwur aus Feuerstein. Was sie verloren, wog nicht schwer, denn ohne Liebe war nichts mehr. [Break] [Shakuhachi-Flöte] [Taiko drums] [Verse 6] [epic vocals][female and male vocals, alternating] Am Abend sah'n sie fremdes Licht, ein Tal, das keine Namen spricht. Dort rauschte Reis im silbern Wind, als grüße es ein neues Kind. Sie löste still ihr langes Haar, er legte Waffen daneben dar. Zum ersten Mal seit jener Nacht hat keiner über sie gewacht. [Outro] [melodical][beating heart][female and male vocals, together] So floh ihr Lied aus Reich und Bann, wo Liebe neu beginnen kann. Kein Schloss, kein Gold, kein fremder Eid blieb stärker als die Zweisamkeit. Im Mond stand fern ihr alter Schmerz, doch Morgen wuchs in ihrem Herz. [Outro] [fade out] [Shakuhachi-Flute] [End]