
Pelikan Weich huscht die Feder über dieses Papier. Der Füller, der diese Zeilen zu Papier bringt, ist ein ganz besonderer. Seit Jahren liebäugle ich mit diesem Füller. Jedes Gedicht aus meiner Hand kam bisher mit Füller oder Kugelschreiber zu Papier, wobei ich zehnmal lieber dem Füller den Vorzug gebe. Gestern war es so weit, zu meinem zweiundreißigsten Geburtstag erfüllte sich mein langgehegter Wunsch nach einem sehr guten Füller, ein Pelikan ist es geworden. Ein sogenannter M achthundert, eine mittlere gerade Feder. Ich stelle fest, ein kleines Kunstwerk liegt in meiner Hand. Wer meine Computerabschriften liest, dem entgeht ein kleines Stück Originalität. Die Originalität einer Handschrift kann ein Computer heute noch nicht nachahmen. Was ihnen auch entgeht ist meine facettenreiche Rechtschrift, ebenso sind meine fehlenden Punkte und Kommas zu erwähnen. In diesem Sinne schreibe ich sogleich weiter, weiter mit meinem schönen Pelikan.

