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T(ee) (ä)F - Was du siehst, ist was du kriegst

V5.5

Der Himmel bricht auf, aber nicht in goldenem Licht, Nur graue Wolken, die der Nordwind durchbricht. Sie reden vom Fall, von Dämonen und vom lauten Getös', Doch hier am Hafen ist das Wasser nur eiskalt und bös'. Kein Käfig für Geister, nur Beton und feuchter Sand, Willkommen an der Kante, am Rande von diesem Land. Was du siehst, ist was du kriegst, ungeschminkt und rau, T(ee) (ä)F zieht seine Kreise durch das morgendliche Grau. Kein pumpender Bizeps formt hier mein System, Sondern der salzige Regen, eiskalt und extrem. Ich balanciere auf den Planken, Waffe ist der Verstand, Während die Schiffe laut tutend verlassen das Land. Keine Märchen von Pimps, Hustlern oder schnellem Geld, Nur der stetige Takt einer rauen, ehrlichen Welt. Der Kuchen ist gebacken, doch der Teig war verdammt zäh, Harte Zeiten schmecken bitter, wie die stürmische See. Was du siehst, ist was du kriegst, das ist die Ansage jetzt, Die unentdeckte Nordseeküste, wo der Sturm alles zersetzt. Ich steh für mich selbst, wenn die Flut gegen die Mauern stürmt, Egal, wohin ich geh, ich weiß, wo mein Zuhause thront. Ein ehrliches Gesicht ist hier mehr wert als Papier, Behalt deinen Neid, ich brauch den Bullshit nicht hier. Ein ständiger Dauerregen wäscht die Bordsteine blank, Viele fliegen zu hoch und stürzen ab in den Schrank. Kein Gangbanger-Mythos, kein gefallener Held, Nur ein Typ, der die Schatten unter den Teppich stellt. Der Rest saugt die Luft ab, wie ein stummer Befund, Falscher Hype zieht euch runter auf den schlammigen Grund. Bleib wachsam im Dreck, wenn die Nebelhörner schrein, Sonst holt sich die Strömung am Ende alles ein. Was du siehst, ist was du kriegst, das ist die Ansage jetzt, Die unentdeckte Nordseeküste, wo der Sturm alles zersetzt. Ich steh für mich selbst, wenn die Flut gegen die Mauern stürmt, Egal, wohin ich geh, ich weiß, wo mein Zuhause thront. Den Blick auf den Horizont, wo das Wasser das Licht bricht, Mein Flow ist der Gegenwind, der direkt ins Gesicht sticht. Plastik-Rap schmilzt weg, wenn die Realität zuschlägt, Während mein Fundament jede verdammte Flut trägt. Ich brauch keinen Teufel, um die Schatten zu sehn, Lass die Sonne hinter den grauen Fabriken aufgehn. Hart wie der Stahlkrach vom Containerdock, Übernehme das Mic und zerschlage den Block. Die Uhr tickt wie ein rostiges Metronom, Stein für Stein bau ich mein eigenes Phantom. Was du siehst, ist was du kriegst, das ist die Ansage jetzt, Die unentdeckte Nordseeküste, wo der Sturm alles zersetzt. Ich steh für mich selbst, wenn die Flut gegen die Mauern stürmt, Egal, wohin ich geh, ich weiß, wo mein Zuhause thront. Ja! Was du siehst, ist was du kriegst, das ist die Ansage jetzt, Die unentdeckte Nordseeküste, wo der Sturm alles zersetzt. Ich steh für mich selbst, wenn die Flut gegen die Mauern stürmt, Egal, wohin ich geh, ich weiß, wo mein Zuhause thront. Ja, T(ee) (ä)F... Immer noch in Rotation. Die Gezeiten warten auf niemanden. Was du siehst, ist was du kriegst. Song Text : Thorsten Försterling