
Wo ich stehen soll [Verse 1] Jeden Morgen nehm ich mir vor, heut mach ich alles richtig. Ich überleg jedes einzelne Wort, damit es zwischen uns nicht kippt. Doch was gestern noch in Ordnung war, ist heute schon zu viel. Ich lauf durch unser altes Leben wie über dünnes Eis. [Pre] Ich such keinen perfekten Tag. Keinen Menschen ohne Fehler. Ich würd nur gern verstehen... [Chorus] Sag mir einfach, wo ich stehen soll. Einen Schritt näher oder lieber nicht. Ich lauf dir nicht hinterher, doch ich lauf auch nicht weg. Ich brauch kein Versprechen. Nur ein kleines bisschen Licht. Sag mir einfach, wo ich stehen soll... bevor ich mich wieder verlier. [Verse 2] Du kennst schon deine nächsten Tage. Ich kenn sie erst, wenn sie beginnen. Und trotzdem soll ich jederzeit in deinen Plan hineinpassen. Ich schaff das oft. Und manchmal nicht. Dann fühlt es sich an, als hätte ich schon wieder verloren. [Pre] Ich will nicht recht behalten. Ich will nicht Recht bekommen. Ich will nur wieder leicht sein. [Chorus] Sag mir einfach, wo ich stehen soll. Nicht irgendwo – nur neben dir. Lass mich wissen, was du brauchst. Dann muss keiner mehr raten. Vielleicht ist Liebe manchmal gar nicht laut oder groß. Vielleicht beginnt sie einfach dort, wo zwei Menschen ehrlich sind. [Bridge] Ich vermisse keine perfekten Tage. Ich vermisse deine Hand in meiner. Eine Strähne, die ich hinter dein Ohr streich. Die Kinder, wie sie Stöcke sammeln. Den Geruch vom Wald nach Sommerregen. Dieses kleine Gefühl... dass wir eine Familie sind. [Final Chorus] Sag mir einfach, wo ich stehen soll. Ich bleib, wenn du mich sehen willst. Ich geh, wenn du es wirklich brauchst. Aber lass mich nicht im Dazwischen. Denn dort verliert man sich, obwohl man eigentlich nur lieben wollte.

