Leise. Kein Morgen. Kein Abend. Nur dieses Rauschen im Kopf. Ich schlafe nicht. Ich verschwinde aus der Zeit. Mal nachts, mal am Tag, mal bin ich viel zu lang wach. Die Uhr macht Kreise, doch sie holt mich nicht ein. Fenster wird schwarz, Fenster wird weiss. Ich zähle keine Stunden mehr, sie zählen mich. Ein Blick an die Decke, und alles zieht dicht. Kaffee wird kalt, Gedanken sind laut. Mein Körper bleibt sitzen, mein Geist läuft raus. Und irgendwo zwischen gestern und gleich, kippt die Welt leise zur Seite. Ich schlafe nicht. Ich verschwinde aus der Zeit. Mal nachts, mal am Tag, mal erst nach vierundzwanzig Stunden. Dann sterbe ich kurz. Und komme neu zurück. Mit Staub auf der Seele und Licht im Blick. Ich schlafe nicht. Ich falle aus dem Takt. Kein Morgen, kein Abend, nur ein Herz, das noch wacht. Dann sterbe ich kurz. Und komme neu zurück. Nicht ganz derselbe, doch noch immer ich. Manchmal ist Mittag, und ich liege wie Stein. Draussen lebt alles, drinnen brennt nur mein Sein. Manchmal ist Nacht, und ich bin hellwach. Die Stadt liegt im Dunkel, doch mein Kopf gibt nicht nach. Kein Rhythmus im Blut, kein Plan in der Brust. Nur Wellen aus Müdigkeit, Schärfe und Lust. Ich bin da, doch nicht ganz im Raum. Halb Mensch, halb Schatten, halb Traum. Und irgendwo zwischen Leben und Schlaf, wird alles still, was mich vorher traf. Ich schlafe nicht. Ich verschwinde aus der Zeit. Mal nachts, mal am Tag, mal erst nach vierundzwanzig Stunden. Dann sterbe ich kurz. Und komme neu zurück. Mit Staub auf der Seele und Licht im Blick. Ich schlafe nicht. Ich falle aus dem Takt. Kein Morgen, kein Abend, nur ein Herz, das noch wacht. Dann sterbe ich kurz. Und komme neu zurück. Nicht ganz derselbe, doch noch immer ich. Kein Wecker kennt mich. Kein Kalender hält mich. Kein Sonnenstand sagt mir, wer ich heute bin. Ich treibe durch Stunden, die keiner mehr zählt. Ein leiser Planet, der aus der Bahn fällt. Und wenn ich dann sinke, dann sinke ich tief. Als hätte mich etwas aus mir heraus gerief. Für einen Moment bin ich fort. Kein Name. Kein Körper. Kein Ort. Ich schlafe nicht. Ich gehe kurz weg. Ich schlafe nicht. Ich gehe kurz weg. Ich schlafe nicht. Ich gehe kurz weg. Und komme neu zurück. Ich schlafe nicht. Ich verschwinde aus der Zeit. Mal nachts, mal am Tag, mal erst nach vierundzwanzig Stunden. Dann sterbe ich kurz. Und komme neu zurück. Mit Staub auf der Seele und Licht im Blick. Ich schlafe nicht. Ich falle aus dem Takt. Kein Morgen, kein Abend, nur ein Herz, das noch wacht. Dann sterbe ich kurz. Und komme neu zurück. Nicht ganz derselbe, doch noch immer ich. Kein Morgen. Kein Abend. Nur Atem. Ich schlafe nicht. Ich verschwinde aus der Zeit. Dann sterbe ich kurz. Und komme neu zurück.