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Okkulte Sitten - 19.10.2004

Okkulte Sitten Es ist Sitte geworden, okkult zu sein. Also wer auch gar nicht daran glaubt, aber es doch macht, es mache ja auch nichts, was sei schon dabei, a bisserl in die Sterne zwecks dem Geheimnis der Zukunft zu blicken. Es ist doch so modern, sich am Okkulten zu amüsieren. Ein Spaß, Sie verstehn, und wer mit den Toten spricht ist interessant. Lassen Sie es sich gefallen, das Schicksal hat Sie gefangen, Sie können doch gar nicht anders und der Mond steuert das Geschehen. Das Okkulte ist salonfähig und der Clou ist, das Okkulte wird gar nicht mehr als okkult verstanden. Ja was heißt denn überhaupt okkult? Okkulte Sitten sind eben Sitte geworden. Man ist eher bereit, den Menschen in eine suggerierte Selbsterlösung zu führen, viele Mittel wie Geister, Gurus und Führer sollen die Technik bereitstellen. Ja man lässt sogar die Kinder über glühende Kohlen laufen, der Geschmack des Okkulten wird so früh es geht per Zauber weitergegeben, so normal, so alltäglich, fast schon banal. Das Okkulte fegt durch die Gesellschaft und macht vor keiner Schicht Halt. Das Okkulte schlüpft mit Vorliebe in das Gewand auf dem Glaube wie Religion steht. Nicht blenden lassen, das Okkulte kopiert und imitiert auch nur, setzt Bereiche in Szene, vor denen ein deutliches Stoppschild vom Schöpfer selber steht. Weil sich was bewegt schaut man auf, würde es nicht zur Verführung funktionieren, müsste man nicht warnen. Okkulte Sitten sind oft so lächerlich, es ist ja nur das Horoskop im letzten Käsblatt, das selbst die Putzfrau der Zeitung hätte schreiben können. Aber es geht um die Annahme des Konsumenten, um die Bereitschaft, um die Haltung, um den Empfänger, der in unserem Herzen wie Verstand justiert wird, bereit zu machen. Es ist Sitte die zu belächeln, die sich an Gottes Wort halten und die Warnung zur Sitte machen. Lies die Bibel, fünfter Mose Kapitel Achtzehn Verse Neun bis Vierzehn