
Songtext: "Kerosin & Beton" (Musik: Düsterer, rhythmischer Hip-Hop Beat mit einem unterschwelligen, verzerrten Gitarren-Riff) (Verse 1 | Flow: Kontrolliert, rhythmisch, beobachtend) Yeah... neuer Tag, gleicher Beat, der Takt von der Stadt im Kopf. Scroll durch die Timeline, jeder schreit, aber keiner hört richtig zu, stop. Seh' die Welt in 4K-Farben, doch die Gesichter sind grau und blass, Jeder sendet sein perfektes Leben, aber hinter der Fassade nur Hass. Wir sind alle "verbunden", nur ein Klick und ein Like entfernt, haben tausend Freunde online, aber haben nie gelernt, was es heißt, jemand' in die Augen zu seh'n, wenn die Scheiße bricht, ein Universum voller Echos, aber wo bleibt das echte Licht? Die Parolen sind die gleichen, von Einheit und von Stärke, doch ich seh' nur hohe Mauern, kalte Herzen, leere Särge. Jeder kämpft für seine Wahrheit in 'ner selbstgebauten Blase, es ist ein Mosaik aus Scherben, eine gottverdammte Phrase. (Chorus | Musik: Explodiert in einen Crossover-Chorus mit harten Metal-Gitarren und wuchtigen Drums. Gesang wird zu einem kraftvollen, fast geschrienen Hook) ICH REISS' KEINE MAUERN EIN, ICH BAU' MEINE EIGENE FESTUNG! KEIN FUNKE MEHR IM DUNKELN, DAS IST 'NE LÄUTERUNG! DAS IST MEIN ATEM, MEIN BEAT, MEIN WORT ICH GIEẞ' DAS KEROSIN INS FEUER, DAS IST MEIN EINZIGER THRON! (Verse 2 | Flow: Schneller, fokussierter, drängender) Okay, Schluss mit dem Analysieren, Zeit für die Aktion. Ich will kein Weltverbesserer sein, nur 'ne funktionierende Person. Ich fang' im Kleinen an, ein echtes Wort statt 'nem Kommentar, frag' nicht nur "Wie geht's?", sondern bleib' für die Antwort da. Ich seh' die Menschen auf der Straße, ihre Augen sind noch nicht leer, sie sind die Zukunft, ja, aber die Gegenwart wiegt schwer. Ich kann die Welt nicht für sie heilen, das ist 'ne Lüge, die man uns verkauft, doch ich kann 'nem Menschen beibringen, wie man aufsteht, wenn man fällt und wieder läuft. Jede gute Tat ist ein Tropfen, es ist ein Riss im Fundament, ein Lächeln ist keine Währung, es ist ein Statement, das man sendet. Ich will die Liebe nicht "verbreiten", ich will leben, hier und jetzt, denn am Ende ist es das Einzige, was uns vor uns selber schützt. (Chorus | Musik: Explodiert erneut in den Metal-Chorus) ICH REISS' KEINE MAUERN EIN, ICH BAU' MEINE EIGENE FESTUNG! KEIN FUNKE MEHR IM DUNKELN, DAS IST 'NE LÄUTERUNG! DAS IST MEIN ATEM, MEIN BEAT, MEIN WORT ICH GIEẞ' DAS KEROSIN INS FEUER, DAS IST MEIN EINZIGER THRON! (Bridge | Musik: Bricht zusammen. Nur ein leiser, unheilvoller Bass-Ton und ein cleaner Gitarren-Lick. Gesang wird ruhiger, nachdenklich, fast gesprochen) Manchmal ist der Weg nur ein Kampf gegen Windmühlen, das Ziel nur 'n Witz. Und ich sitz' hier, zähl' die Risse in der Decke, frag' mich, was der Scheiß hier bringt. Bin ich stärker, als ich denke? Oder nur ein weiterer Idiot, der mit dem Kopf gegen die Wand rennt, bis er selber daran verreckt, tot. Diese Kraft, von der sie reden... ist manchmal nur ein leises Flüstern. Und der Glaube an das Gute... fühlt sich an wie Lügen und Nüstern... (Gitarren-Solo: Ein kurzes, emotionales, melodisches Metal-Solo, das den Zweifel und die Wut der Bridge aufgreift und in Entschlossenheit verwandelt) (Chorus | Musik: Der wuchtigste und aggressivste Chorus des Songs. Double-Bass, die Vocals sind fast Screams) ICH REISS' KEINE MAUERN EIN, ICH BAU' MEINE EIGENE FESTUNG! KEIN FUNKE MEHR IM DUNKELN, DAS IST 'NE LÄUTERUNG! DAS IST MEIN ATEM, MEIN BEAT, MEIN WORT ICH GIEẞ' DAS KEROSIN INS FEUER, DAS IST MEIN EINZIGER THRON! (Outro | Musik: Das Riff bricht abrupt ab. Man hört nur noch ein letztes, ausklingendes Feedback der Gitarre und ein leises Atmen.) (Gesang: Nüchtern, bestimmt) Yeah... Kerosin und Beton... Der Kampf geht weiter... Jeden Tag.

