Du hast gesagt, du kommst um acht, ich hab mich für dich schön gemacht. Jetzt ist es zehn, dein Platz ist leer, und warten mag ich heut nicht mehr. Ich nehm die Tasche, geh hinaus, die Musik klingt bis auf die Straß'. Ich zahl den Eintritt, geb den Mantel ab, und weiß, dass ich genug gewartet hab. Das Lied beginnt, ich hör den Beat, und plötzlich weiß ich, was mir fehlt. Heute tanz ich ohne dich, heute denk ich nur an mich. Heute darf die Nacht mal mir gehören, und niemand wird mich dabei stören. Heute tanz ich ohne dich, doch ein bisschen fehlst du mir. Vielleicht kommst du ja morgen wieder, doch heute bleib ich nicht bei dir. Du rufst mich an, ich geh nicht ran, weil ich dich jetzt nicht hören kann. Ein alter Hit, ich sing ihn mit, und meine Füße halten Schritt. Die Freundin winkt vom Tresen her, sie fragt: „Na, fehlt dir irgendwer?“ Ich schüttel nur den Kopf und lach, und tanz noch einen weiter, bis um acht. Ich kenn das Spiel schon viel zu gut, doch heut tut mir die Freiheit gut. Heute tanz ich ohne dich, heute denk ich nur an mich. Heute darf die Nacht mal mir gehören, und niemand wird mich dabei stören. Heute tanz ich ohne dich, doch ein bisschen fehlst du mir. Vielleicht kommst du ja morgen wieder, doch heute bleib ich nicht bei dir. Ich hab dich gern, das weißt du doch, doch manchmal reicht die Liebe nicht. Wenn du mich willst, dann zeig es mir, denn warten werd ich nicht auf dich. Heute tanz ich ohne dich, heute denk ich nur an mich. Heute darf die Nacht mal mir gehören, und niemand wird mich dabei stören. Heute tanz ich ohne dich, und vielleicht vermisst du mich. Morgen können wir noch reden, doch heut tanz ich ohne dich. Heute tanz ich ohne dich. Ja, heute tanz ich ohne dich.


