
[Strophe 1 – männliche Stimme (tief, kalt)] Die Türen knarren, kein Schritt entflieht, ein Echo folgt mir, das keiner sieht. Die Wände flüstern, die Schatten schweigen, kein Ort zum Fliehen, kein Weg zum Bleiben. [Strophe 2 – weibliche Stimme (hauchig, unheimlich-erotisch)] Ein Spiegel zeigt mich, doch nicht mein Gesicht, zerbrochene Bilder im blassen Licht. Die Räume atmen, sie tragen mich fort, Gefangen für immer an diesem Ort. [Refrain – beide Stimmen (wechselnd, dann gemeinsam)] Im Haus der Stille – kein Laut, kein Wort, Im Haus der Stille – kein Weg, kein Ort. Im Haus der Stille – die Zeit erfriert, bis keine Seele mehr existiert. [Strophe 3 – männliche Stimme] Die Fenster blind, die Kerzen kalt, die Mauern tragen ein uraltes Halt. Die Treppen führen nur immer im Kreis, der Ausgang bleibt ein endloses Geleis. [Bridge – weibliche Stimme (flüsternd, fast geisterhaft)] Hörst du das Atmen, hörst du den Klang? Die Stille hält uns ein Leben lang. Ein Haus aus Schatten, ein Grab aus Stein, und wir sind für immer allein. [Refrain – beide Stimmen (kraftvoll, fast hymnisch)] Im Haus der Stille – kein Laut, kein Wort, Im Haus der Stille – kein Weg, kein Ort. Im Haus der Stille – die Zeit erfriert, bis keine Seele mehr existiert. [Outro – duett, hauchend und kalt] [männlich] Kein Entkommen … [weiblich] kein Erwachen … [beide] Im Haus der Stille … [ein letzter, hallender Akkord – Stille]

