
Napalmregen
[Verse 1] Grün verschluckt jeden Schritt, keine Linie, die hier bleibt. Wege enden ohne Spuren, jeder Schatten wirkt belebt. Augen sehen ohne Formen, jede Bewegung wird zur Gefahr — und der Boden selbst scheint leise gegen jeden Schritt zu sein. [Chorus] Napalmregen fällt vom Himmel, brennt sich tief in Blatt und Haut. Was noch lebt, wird Licht und Asche, bis der Dschungel schweigend raucht. [Verse 2] Rotor schneiden durch die Hitze, Feuer zeichnet jeden Pfad. Namen gehen hier verloren, jede Karte wird Verrat. Freund und Feind verschwimmen leise, nichts bleibt klar in diesem Grün — und was eben noch Bewegung war, kann im nächsten Moment entflieh’n. [Chorus] Napalmregen fällt vom Himmel, brennt sich tief in Blatt und Haut. Was noch lebt, wird Licht und Asche, bis der Dschungel schweigend raucht. [Bridge] Kein Ziel, nur Koordinaten, kein Gesicht, nur ein Bereich — und der Himmel selbst entscheidet, wer hier lebt… und wer nicht bleibt. [Verse 3] Asche fällt auf leere Wege, Feuer stirbt im nassen Land. Was verbrannt ist, wächst in Stille, und entzieht sich jeder Hand. Der Krieg verliert sich in den Blättern, ohne Anfang, ohne Ziel — und was hier geschieht im Schatten, bleibt ein endlos dunkles Spiel. [Final Chorus] Napalmregen fällt noch immer, auch wenn längst kein Feuer brennt. Was hier war, bleibt ohne Stimme, weil es niemand mehr erkennt.

