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Erster Herzschlag [Das Opfer des Omkir]

V6

═════════════════════════════ 🐺 ───── ılıılıllı BabeinlovexD ılıılıllı ───── 🐺 ▶ 2:34 ─────────────●────── 3:45 ──── Lyrics & Concept: BabeinlovexD ──── ───────────────────────────── 💬 Join the Community: 👉 https://discord.gg/storytellerz ═════════════════════════════ ✧・゚: *✧・゚:* ─── ꧁ 𝗟𝗬𝗥𝗜𝗖𝗦 ꧂ ─── *:・゚✧*:・゚✧ Die Kälte frisst mich auf. Alles... wird taub. Ich falle. Ein unsichtbarer Schraubstock presst mein Herz mit kalter Wut, im nassen Schlamm erstarrt mein letzter Lebensmut. Die Finger tief im Wollstoff, blasse Kälte auf der Haut, der letzte Hauch verweht, so leise und kaum noch vertraut. Kein Angreifer, kein Schritt, nur eine Schwärze ohne Blick, ein stummer Schatten ohne Form besiegelt mein Geschick. Die Welt versinkt im Nichts, ich spür, wie alles in mir bricht, ein Abschied ohne Wiederkehr, ein Fallen ohne Licht. Ich will noch einmal atmen, doch der Blick verblasst zu Grau, da bricht ein Schritt durchs Dunkel, den ich kaum noch klar erschau! Der Fremde von der Holzbank stürzt herab in diesen Schmutz, keine Waffe in den Händen und für sich selbst kein Schutz – er neigt sich über mein Gesicht, so nah an meiner Pein, seine Stirn an meiner Stirn – und bricht in mein Erlöschen ein! Und plötzlich brennt ein Feuer mitten in der Dunkelheit! Ein Sonnensturm aus purem Gold zerreißt die Ewigkeit! Wer bist du, der sein eignes Licht in meine Adern gießt, während die Kälte weicht und neues Leben fließt? Eine weiße Glut, ein Schrei aus Licht, der diese Nacht entzweit – ein Funke, der mich jäh entreißt aus der Vergessenheit! Die Druckwelle verebbt, der Donner stirbt im Asphaltgrund, graue Asche rieselt sachte wie ein Schnee auf meinen Mund. Der Schraubstock gibt mich frei, ein Stechen fährt in meine Brust, ich ringe nach der klammen Luft, erwache halb bewusst. Kein Glanz mehr um dich her, kein Schimmer mehr von Licht, nur ein Mann im nassen Dreck, der fast am Schmerz zerbricht! Feine, weiße Narben zieh'n sich silbern durch die Haut, deine Brust hebt sich in Panik, stolpernd, unvertraut und laut! Du zitterst... Die Kälte beißt dich, so wie sie mich biss. Ich sah ein goldenes Lodern tief in deinem Blick entbrennen, jetzt liegst du da im Staub, und ich kann dich kaum erkennen! Ich weiß nicht, was geschehen ist, was diesen Donner schuf, doch du stürzt in den Dreck und folgtest meinem stummen Ruf! Und dieses fremde Feuer brannte meine Fesseln frei! Die Kälte ist vergangen, der dunkle Albtraum ist vorbei! Wer warst du vor dem Sturz, wer schenkte dir die Macht, die mich dem Tod entrissen hat in dieser finstren Nacht? Eine weiße Glut, ein Schrei aus Licht, der diese Nacht entzweit – zwei Menschen nun im nassen Schmutz, verloren in der Zeit! Deine klammen Finger... Sie suchen meine Hand. Wir frieren. Wir bluten. Wir leben.