[Strophe 1] Ich wünsch dir den Zweifel neben dem Glauben, den Schritt nach vorn und das Zögern davor. Ich wünsch dir das Wissen, nichts zu wissen, und Fragen, die bleiben wie ein offenes Tor. Ich wünsch dir das Fallen, nicht nur das Stehen, die Nacht, die erst zeigt, was Licht wirklich ist. Ich wünsch dir das Suchen ohne Ziel, und dass du dich dabei nicht vergisst. [Refrain] Ich wünsch dir die Stille im lauten Gedränge, den Klang in der Leere, wenn alles schweigt. Ich wünsch dir Geduld für das Ungeklärte und Sturm, der dich weiter als gestern treibt. Ich wünsch dir Vernunft und den Mut zum Wagnis, ein Herz, das fühlt und ein Geist, der fragt. Und nach jedem Ende, das Wahrheit war, einen Anfang, der keine Antworten braucht. [Strophe 2] Ich wünsch dir das Ja mit dem Nein im Rücken, das Bleiben und trotzdem den Drang zu geh’n. Ich wünsch dir das Sehen hinter den Dingen, und die Demut, nicht alles zu versteh’n. Ich wünsch dir Nähe, die Freiheit lässt, und Freiheit, die Nähe nicht scheut. Ich wünsch dir Zeit, die vergeht, und Augenblicke, die bleiben wie heut. [Refrain] Ich wünsch dir die Stille im lauten Gedränge, den Klang in der Leere, wenn alles schweigt. Ich wünsch dir Geduld für das Ungeklärte und Sturm, der dich weiter als gestern treibt. Ich wünsch dir Vernunft und den Mut zum Wagnis, ein Herz, das fühlt und ein Geist, der fragt. Und nach jedem Ende, das Wahrheit war, einen Anfang, der keine Antworten braucht. [Bridge] Ich wünsch dir das Reden und das Zuhör’n, das Eingreifen und das Verzeih’n. Ich wünsch dir, zu wissen, wann es Zeit ist, zu handeln – oder einfach zu sein. [Outro] Nicht alles muss Sinn ergeben, nicht alles will erklärt sein. Manches darf nur gespürt werden, um wirklich wahr zu sein. [Refrain] Ich wünsch dir die Stille im lauten Gedränge, den Klang in der Leere, wenn alles schweigt. Ich wünsch dir Geduld für das Ungeklärte und Sturm, der dich weiter als gestern treibt. Ich wünsch dir Vernunft und den Mut zum Wagnis, ein Herz, das fühlt und ein Geist, der fragt. Und nach jedem Ende, das Wahrheit war, einen Anfang, der keine Antworten braucht