
12. Liebe - Die Kraft, die stärker ist als Angst
Die Kraft, die uns verbindet [Strophe 1 – Sie] Acht Jahre liegen hinter uns, so viel erlebt, so viel gespürt. Wir waren laut und waren leise, haben uns verloren und berührt. Du trägst so viel in deinem Herzen, doch lässt mich selten wirklich rein. Und wenn ich deiner Seele näherkomm’, willst du manchmal wieder weiter sein. [Strophe 2 – Er] Ich weiß, du siehst die Seiten an mir, die ich selbst nicht zeigen kann. Wenn es plötzlich wirklich nah wird, fängt mein Schutz zu sprechen an. Ich möchte bleiben, doch ich fürchte, dass Nähe alles verändern kann. Und manchmal stoß ich dich von mir, obwohl ich dich doch halten will. [Pre-Chorus – Sie] Und ich kann nicht für dich öffnen, kann den Weg nicht für dich gehen. [Er] Doch vielleicht kann ich irgendwann meine Angst nicht mehr vor uns stellen. [Refrain – Beide] Denn da ist diese Kraft in uns, die stärker ist als Angst. Die uns durch all die Jahre trägt, wenn einer nicht mehr kann. Wir sind nicht mehr die von damals, wir haben uns verändert. Drei Jahre voller Nähe, die gezeigt haben, was Liebe verändern kann. Und wenn du dich entfernst, heißt das nicht, dass alles geht. Vielleicht braucht dein Herz noch Zeit, bis es meine Nähe versteht. Denn was auch immer zwischen uns geschieht, ich weiß, was wir schon geschafft haben. Diese Liebe hat uns wachsen lassen, hat uns immer wieder zusammengebracht. [Strophe 3 – Sie] Ich will dich nicht mehr retten, will dich nicht zum Öffnen zwingen. Ich kann nur ehrlich bei dir sein und dir meine Wahrheit bringen. Ich liebe dich nicht, um mich zu verlieren, nicht, um hinter dir herzugehen. Ich möchte neben dir stehen und sehen, was wir beide wählen. [Strophe 4 – Er] Und vielleicht muss ich erst lernen, dass ich Nähe nicht verlieren muss. Dass ich mich nicht verstecken muss, wenn ich etwas wirklich fühl’. Du bist noch immer hier, nach allem, was hinter uns liegt. Und irgendwo in mir weiß ich, dass mich diese Liebe berührt. [Pre-Chorus – Beide] Drei Jahre haben uns gezeigt, dass Veränderung möglich ist. Dass man alte Mauern fallen lässt, wenn man sich wirklich wichtig ist. Und vielleicht ist das unser Weg – nicht perfekt, aber echt. Nicht immer ohne Abstand, doch gemeinsam Schritt für Schritt. [Refrain – Beide] Denn da ist diese Kraft in uns, die stärker ist als Angst. Die uns durch all die Jahre trägt, wenn einer nicht mehr kann. Wir sind nicht mehr die von damals, wir haben uns verändert. Drei Jahre voller Nähe, die gezeigt haben, was Liebe verändern kann. Und wenn du dich entfernst, werde ich mich nicht verlieren. Ich lasse dir deinen Raum und bleibe trotzdem bei mir. Denn Liebe heißt nicht festzuhalten, Liebe heißt auch frei zu sein. Und wenn wir uns wieder begegnen, darf es immer echter sein. [Bridge – Sie] Du bist meine Dualseele, und dieser Weg gehört zu uns. Auch wenn du dich manchmal entfernst, verliert mein Herz dich nicht. [Er] Und vielleicht zeigt mir deine Liebe, was ich selbst noch lernen muss. Nicht vor jedem Gefühl wegzulaufen, sondern irgendwann zu sagen: Ich fühl dich. [Beide – leise] Ich fühl dich. Ich seh dich. Ich lauf nicht mehr davon. [Finaler Refrain – Beide] Denn da ist diese Kraft in uns, die stärker ist als Angst. Acht Jahre unserer Geschichte, die niemand einfach auslöscht. Drei Jahre, in denen wir gelernt haben, einander wirklich zu verstehen. Und vielleicht liegt unsere größte Stärke darin, immer weiter zu wachsen. Wenn du mich wegstößt, werde ich mich nicht verlieren. Wenn du dich wieder öffnest, werde ich dich nicht überfordern. Ich will keine perfekte Liebe, ich will eine ehrliche Liebe. Eine, in der zwei Menschen sich immer wieder füreinander entscheiden. [Outro – Sie] Acht Jahre wir. [Er] Drei Jahre näher. [Beide] Und noch nicht am Ende. Nicht weil wir müssen – sondern weil wir wollen. [Sie, leise] Ich liebe dich. [Er, leise] Ich bin noch hier. [Beide] Und irgendwo zwischen Nähe und Angst finden wir unseren Weg.

