Song Cover Image

Der Beholder (Líeth Cover)

+ Show full styles
V5

[Der Beholder (zu Deusch Betrachter) ist ein ikonosches Monster aus dem D&D-Universum.] ------------------------------------------------ [Verse 1] Aus Traum und Wahn, aus Angst gebor'n, vom eignen Geist zum Fleisch erkor'n. Ein Auge träumt – und aus dem Traum erwächst ein Leib, so fremd wie kaum. Er sieht sich selbst und wird sich Feind, kein andres Sein dem seinen scheint. Er schafft aus Blick und tiefem Zorn, was nie ein Gott erschaffen konnt'. [Chorus] Er sieht dich in jedem Traum, sein Blick verfolgt dich durch den Raum. Kein Entkommen, kein Versteck – er ist das Auge, das dich erschreckt. [Verse 2] Ein rundes Haupt, von Schleim umwoben, von fremdem Leben durchzogen, gehoben. Ein Auge thront im Angesicht, das jede Wahrheit niederbricht. Ringsum winden Stiele, starr und klar, zehn Blicke, jeder wunderbar – ein Strahl, ein Wille, ein Gebot, und wo er schaut, da folgt der Tod. [Chorus] Er sieht dich in jedem Traum, sein Blick verfolgt dich durch den Raum. Kein Entkommen, kein Versteck – er ist das Auge, das dich erschreckt. [Verse 3] Kein Herz, das wärmt, kein Wunsch, kein Glück, sein Denken kehrt auf sich zurück. Er sieht die Welt – und hasst, was ist, kein Sein entkommt, weil sein Blick es frisst. Er herrscht allein im eignen Sinn, sein Auge traut nur sich selbst darin. Er glaubt, dass nur sein Blick besteht, und dass, was anders ist, vergeht. [Chorus] Er sieht dich in jedem Traum, sein Blick verfolgt dich durch den Raum. Kein Entkommen, kein Versteck – er ist das Auge, das dich erschreckt. [Verse 4] Sein Reich aus Stein, von Schatten schwer, ein Labyrinth, verformt und leer. Die Wände krümmen sich nach ihm, wo Licht verstummt und Flüstern glimmt. Fallen lauern, stumm und klug, kein Fremdling kehrt, wer wagt den Zug. Der Raum gehorcht dem Blick allein, und wer hier schreitet, fällt zu Stein. [Chorus] Er sieht dich in jedem Traum, sein Blick verfolgt dich durch den Raum. Kein Entkommen, kein Versteck – er ist das Auge, das dich erschreckt. [Bridge] Such keinen Schutz, kein irdisch Schild, sein Zorn bleibt wach, bleibt ewig wild. Nur Schweigen birgt dir ein Versteck, ein Atemzug – und er ist weg. Zerstör' die Stiele, eh sie sehn, bevor die Strahlen auf dich gehn. Denn trotzt du ihm im Angesicht, verschlingt sein Traum dein letztes Licht. [Final] (Er sieht dich!) Lauf! (Er sieht dich!) Bleib nicht steh'n! (Er sieht dich!) Sonst wirst du in seinem Auge vergeh'n! (Er sieht dich!) Renn! (Er sieht dich!) Schneller! (Er sieht dich!) Sein Blick hinter dir brennt immer heller. (Er sieht dich!) Er hat dich gleich erwischt! (Er sieht dich!) Und deine Welt erlischt... (Er sieht dich...)