
Bleib… oder geh… ich weiß es nicht mehr… Bleib… oder geh… warum tust du so weh… Du sagst bleib, dann gehst du, ziehst mich nah, lässt mich los, jede Nacht das gleiche Spiel, liebst mich weniger, brauchst mich groß. Du sagst bleib, dann gehst du, ich verlier, egal was ich tu, ist das echt oder nur Rauch, doch ich komm nicht mehr raus. Du schreibst spät, dass du mich brauchst, am nächsten Tag bin ich egal, les deine Worte wie ein Pflaster, doch sie schneiden jedes Mal. Deine Stille schreit so laut, deine Nähe kommt und geht, ich renn immer wieder hinterher, zu dem Gefühl, das nie besteht. Und ich weiß, ich weiß, das ist falsch, doch ich bleib, weil die Höhen wie Gold sind, auch wenn alles zerreißt. Du sagst bleib, dann gehst du, ziehst mich nah, lässt mich los, jede Nacht das gleiche Spiel, liebst mich weniger, brauchst mich groß. Du sagst bleib, dann gehst du, ich verlier, egal was ich tu, ist das echt oder nur Rauch, doch ich komm nicht mehr raus. Vielleicht lieben wir das Chaos, vielleicht wollen wir nicht heil’n, vielleicht fühlt sich das wie Leben an, auch wenn wir daran zerfall’n. Bleib… oder geh…, ich weiß es nicht mehr… Bleib… oder geh…, du tust mir noch weh…

