
Ruf der Ahnen [Strophe 1] Wenn der Mond sich über Wälder legt, und der Nebel durch die Zweige zieht, hör ich Stimmen aus vergang'nen Tagen, einen Ruf, der tief im Herzen liegt. Alte Zeichen glühen in der Erde, Silber tanzt auf dunklem Wasser sacht, und im Kreis der flüsternden Schatten wacht die uralte Magie der Nacht. [Refrain] Ruft, ihr Ahnen, ruft durch Raum und Zeit, euer Zauber trägt mich weit. Durch die Flammen, durch den Wind, zeigt mir, wer wir waren und wer wir sind. Ruft, ihr Ahnen, aus dem Dunkel her, euer Wispern klingt so fern. Wenn die alten Sterne erwachen, lasst eure Magie über uns wachen. [Strophe 2] Kräuter duften, Kerzen brennen, Runen zeichnen Kreise in den Sand. Jede Flamme scheint sich zu erinnern, an die Hände einer alten Hand. Was verloren schien, kehrt wieder, was verborgen war, wird offenbar. In den Wurzeln alter Bäume lebt der Zauber, der schon immer war. [Refrain] Ruft, ihr Ahnen, ruft durch Raum und Zeit, euer Zauber trägt mich weit. Durch die Flammen, durch den Wind, zeigt mir, wer wir waren und wer wir sind. Ruft, ihr Ahnen, aus dem Dunkel her, euer Wispern klingt so fern. Wenn die alten Sterne erwachen, lasst eure Magie über uns wachen. [Bridge – leise, beschwörend] Erde unter meinen Füßen, Himmel über meinem Haupt, Feuer in den alten Zeichen, Wind, der durch die Zeiten rauscht. Was die Ahnen einst begonnen, trägt die Nacht in ihrem Kleid. Ich erhebe meine Stimme — und sie antworten aus der Zeit. [Finaler Refrain] Ruft, ihr Ahnen, ruft durch Raum und Zeit, euer Zauber trägt mich weit. Durch die Flammen, durch den Wind, find ich heim zu dem, was wir sind. Ruft, ihr Ahnen, hört meinen Gesang, führt mich durch die Nacht entlang. Wenn der Morgen langsam erwacht, bleibt euer Zauber bei mir — durch die Nacht.

