# DAS MUSTER IN DIR [Intro – tief gesprochen] Sieben Prinzipien. Sieben Blickwinkel. Ein Muster in allem. Hör hin. [Erstes Prinzip – Geist] Am Anfang steht Geist, noch vor Form und Gewicht, was später Gestalt trägt, beginnt erst als Licht. Ein Gedanke wird Richtung, die Richtung wird Tat, Geist ist der Boden, aus dem jede Schöpfung naht. [Zweites Prinzip – Entsprechung] Wie oben, so unten, wie innen, so aussen, dieselben Muster im Flüstern und Brausen. Im Kleinen liegt lesbar, was Grösseres schreibt, dieselbe Ordnung, die durch alle Ebenen treibt. [Drittes Prinzip – Schwingung] Nichts ruht wirklich still, jede Form trägt ein Lied, jede Kraft ist in Bewegung, auch wenn niemand sie sieht. Von der Tiefe der Erde bis zum fernesten All, alles tanzt in Frequenzen … selbst die Stille hat Schall. [Refrain] Wie oben, so unten, wie innen, so aussen, ein Atem im Flüstern, ein Puls in dem Brausen. Was fällt, steigt aufs Neue, was geht, kommt zurück, sieben Wege, ein Muster … Stück für Stück. Du bist nicht getrennt, du bist Teil der Natur, in dir liegt das Kleine des Ganzen als Spur. Suchst du den Schlüssel, dann such nicht nur dort … das Muster in dir weist dir Zeit, Weg und Ort. [Viertes Prinzip – Polarität] Zwei Pole, ein Ganzes, dazwischen der Grad, dieselbe eine Achse, nur ein anderer Pfad. Wo Dunkel beginnt, ist das Licht nicht weit, Gegensätze sind Geschwister im Kleid der Zweiheit. Heiss wird zu kalt, wenn der Massstab sich dreht, Hass kann zu Liebe, wenn Erkenntnis entsteht. Nicht zwei fremde Welten, nicht ewig entzweit, nur Enden derselben Idee in Raum und Zeit. [Fünftes Prinzip – Rhythmus] Die Flut folgt der Ebbe, der Tag folgt der Nacht, jedes Pendel holt aus und kehrt wieder sacht. Was steigt, sinkt auch nieder, was geht, kehrt zurück, jede Welle trägt Tiefe, jede Tiefe trägt Glück. Wer den Takt klar erkennt, wird vom Ausschlag nicht blind, bleibt ruhig im Zentrum, wo Freiheit beginnt. Du hältst nicht die Welle, doch lernst ihren Lauf, gehst mit ihr hinunter und mit ihr hinauf. [Refrain] Wie oben, so unten, wie innen, so aussen, ein Atem im Flüstern, ein Puls in dem Brausen. Was fällt, steigt aufs Neue, was geht, kommt zurück, sieben Wege, ein Muster … Stück für Stück. Du bist nicht getrennt, du bist Teil der Natur, in dir liegt das Kleine des Ganzen als Spur. Suchst du den Schlüssel, dann such nicht nur dort … das Muster in dir weist dir Zeit, Weg und Ort. [Sechstes Prinzip – Ursache und Wirkung] Kein Schritt ohne Echo, kein Samen ohne Frucht, jede Wirkung folgt Spuren, auch wenn keiner sie sucht. Was heute geschieht, trägt ein Gestern im Kern, und was du heute säst, prägt dein Morgen von fern. Wer die Ursache wählt, greift das Steuer im Wind und erkennt, wo die Ketten der Folgen beginn’n. Sei nicht nur die Kugel, die irgendeiner stiess, sei die Hand, die bewusst ihre Richtung beschliesst. [Siebtes Prinzip – Geschlecht] Geschlecht ist hier Schöpfung, nicht Körper allein, das Säende, Tragende, beides im Sein. Das eine gibt Impuls, das andere Raum, gemeinsam wird Wirklichkeit erst aus dem Traum. Empfangen und Wirken, zwei Kräfte, ein Tanz, erst beide gemeinsam erschaffen das Ganz’. In Geist und Materie, in Leben und Zeit, liegt Schöpfung im Bund dieser inneren Zweiheit. [Bridge – gesprochen, Musik wächst] Geist und Entsprechung. Schwingung und Polarität. Rhythmus und Ursache. Geschlecht, aus dem Neues entsteht. Sieben Namen. Sieben Seiten. Doch hinter jeder Tür liegt dasselbe Muster. In allem. Und in dir. [Finaler Refrain – gross] Wie oben, so unten, wie innen, so aussen, ein Atem im Flüstern, ein Puls in dem Brausen. Was fällt, steigt aufs Neue, was geht, kommt zurück, sieben Wege, ein Muster … Stück für Stück. Gedanke wird Richtung, die Richtung wird Spur, der Rhythmus trägt alles im Takt der Natur. Du suchtest im Aussen nach Antwort und Licht … doch das Muster des Ganzen lebt auch in dir. [Outro – geflüstert] Wie oben, so unten. Wie innen, so aussen. Das Ganze im Einen. Das Eine in dir.