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Willkommen in meinem Haus - 11.07.2000

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Willkommen in meinem Haus Mir gehört fast nichts, selbst mein Auto gehört der Bank. Ich lebe in Miete, nur die alten Möbeln sind mein. Mein ist auch Minnis, uns gehören wir uns unumschränkt. Mein Füller ist ein Schatz. Kleinkram haben wir genug und trotz alledem lade ich Sie ein, einen Bummel durch mein Haus zu unternehmen. Mein Haus ist nur auf einem Schmierzettel und in meinem Kopf wiederzufinden. Ich versuche, ein paar Fotos aus meiner Herzkammer, Rubrik Träume, hinzulegen. Das erste Bild ist ein Bild von oben, aus der Vogelperspektive. Sie sehen auf den ersten Blick die zentrierte Lichtkuppel wie eine Sonne, die das Haus durchflutet. Im südlichen Teil des Hauses ragt etwas wie ein Spitz aus dem Haus, das ist ein Turm. Von oben ist seine Dimension nicht erkennbar, er formt das Ostsüdeck des Hauses rund aus. Von oben sieht man auch, das gesamte Haus ist nicht rechtwinkelig, sondern in seiner Form sehr ungleichmäßig. Von vorne ist die Anfahrt zu erkennen, wie ein Halbrund fügt sie sich an das Haus an. Am nordöstlichen Teil der Anfahrt hat das Haus eine kurze Gerade, das ist die Garageneinfahrt. Diese Einfahrt ist am Haus und Rundungsende, sie fungiert ebenso als Ausfahrt und so ergibt die Anfahrt ein rundes Erscheinungsbild. Im Süden sehen Sie den Garten, am markantesten dürften von oben die verschlungenen Büsche ins Auge stechen. Und dort für mich fast das wichtigste, der kleine Bootssteg. Das Blaue ist das Wasser. Welcher See das ist, kann ich nicht mal im Traum sagen, es ist auf alle Fälle süßes Wasser. Wieder ein Blick auf s Haus, schauen Sie genau auf die Kuppel, schauen Sie auf das Dach. Intelligenteste Sonnenkollektoren fallen nicht einmal auf. Es ist mir sehr wichtig, den neuesten Stand der Technik einfließen zu lassen. Der Garten ist nicht so groß wie es den Anschein macht, viele Blumen, Bäume, dort noch ein kleiner Pavillon. Interessant ist auch die Erdwärmenutzung. Träumen darf man ungeniert und meine Träume sind technisch gesehen top drauf. So, das Bild wieder ins Herz, ich muss jetzt in die Arbeit, ich muss ja meine Miete und die Autorate verdienen und sonst müssen auch noch einige Scheine zu mir nach Hause.