
Dehnbare Schaltkreise
Strophe 1 In weichen Bahnen liegt leuchtender Sinn, der Strom bleibt wach, auch wenn Form sich verbiegt. Kein Draht, der ermรผdet, kein starrer Beginn, nur Ordnung, die sich in Bewegung noch wiegt. Strophe 2 Gedruckte Pfade im dehnenden Leib, sie tragen das Licht ohne klirrenden Zwang. Was sich auch streckt, bleibt sich selber treu gleich, der Takt bleibt geschlossen, der Fluss bleibt im Gang. Chorus 1 Ich falte mich ein, doch ich reiรe nicht ab, mein Leuchten verlischt nicht im Zuge der Zeit. Was Spannung mir gibt, hรคlt den Kreis auch stabil, ich bleibe verbunden, ich bleibe bereit. Strophe 3 Die Hรผlle wird weich, doch der Kern bleibt exakt, kein Zittern im Maร, keine Lรผcke im Lauf. Was sich neu verteilt, hรคlt den inneren Takt, und hebt sich im Wandel als Ordnung hinauf. Strophe 4 Nicht Hรคrte entscheidet, nicht eiserner Halt, doch Treue im Flieรen, im sanften Verzug. Die Bahn kennt die Dehnung, sie zรคhlt sie als Teil, nicht als Fehler, nicht Abbruch โ Bewegung genug. Chorus 2 Ich falte mich ein, doch ich reiรe nicht ab, mein Leuchten verlischt nicht im Zuge der Zeit. Was Spannung mir gibt, hรคlt den Kreis auch stabil, ich bleibe verbunden, ich bleibe bereit. Strophe 5 Wo frรผher der Bruch seine Grenze gesetzt, bleibt heute der Ton ungebrochen bestehen. Die Logik wird weiter, nicht enger vernetzt, sie lernt sich im Biegen noch klarer zu sehen. Strophe 6 Im Inneren ruht ein tragender Kreis, der Wandel erlaubt, doch sich selbst nie verliert. Kein Bruch im Gefรผge, kein heimlicher Riss, weil jeder Impuls sich im Ganzen justiert. Chorus 3 Ich falte mich ein, doch ich reiรe nicht ab, mein Leuchten verlischt nicht im Zuge der Zeit. Was Spannung mir gibt, hรคlt den Kreis auch stabil, ich bleibe verbunden, ich bleibe bereit. Strophe 7 So singt jede Bahn in dehnbarer Ruh, kein Ende im Ziehen, kein Schweigen im Druck. Die Form darf sich รคndern, der Klang bleibt sich treu, ein Licht, das sich hรคlt โ und sich selber genรผgt. ๐

