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Herz aus bleichem Stein

In den Gassen von San Cassiano fängt der Morgen das Licht, Ein Espresso im Stehen, die Sonne küsst dein Gesicht. Wir sprechen die Sprache, die der Wind uns noch lehrt, Wo jedes „Bun de“ noch die Herkunft verehrt. Die Sella steht Wache, in Silber und Grau, Über Wiesen in Blüte und dem tiefsten Bergblau. Oh Alta Badia, du schönes, wildes Herz, Du linderst im Abendrot jeden kleinen Schmerz. Zwischen Turtres und Sternen, zwischen High-Tech und Tracht, Hast du uns das Staunen wieder beigebracht. Du bist das Erbe, das im Wandel besteht, Ein Lied, das niemals im Wind verweht. Doch der Preis für den Zauber ist manchmal recht hoch, Wenn die Autolichterketten sich winden im Joch. Wir suchen die Stille, wo der Pistenrummel dröhnt, Und hoffen, dass der Berg uns die Eile versöhnt. Zu viel Glanz, zu viel Schein? Manchmal brennt uns die Brust, Dass wir im Luxus verlieren die einfache Lust. Wenn die Enrosadira die Gipfel entflammt, Wird alles ganz leise, was aus Menschenhand stammt. Dann spürst du die Ahnen, den ladinischen Stolz, Hart wie der Dolomit, warm wie das Zirmholz. Wir bewahren das Alte, doch wir gehen mit der Zeit! Oh Alta Badia, du schönes, wildes Herz, Du linderst im Abendrot jeden kleinen Schmerz. Zwischen Turtres und Sternen, zwischen High-Tech und Tracht, Hast du uns das Staunen wieder beigebracht. Vals dles Dolomites... Bleiches Gestein, ewiges Heim. Oh Alta Badia, du schönes, wildes Herz, Du linderst im Abendrot jeden kleinen Schmerz. Zwischen Turtres und Sternen, zwischen High-Tech und Tracht, Hast du uns das Staunen wieder beigebracht. Vals dles Dolomites.. Bleiches Gestein, ewiges Heim. Oh Alta Badia...