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Kohlköpfe

Kohlköpfige Käfigmutanten laufen still umher Tragen Lasten anderer auf dem Rücken, tonnenschwer Ergötzen uns am Leidwesen der Individuen, im Spiegelbild des Seins, ohne zu verstehn Krankhafte Massenhysterie! - von Neid durchtrieben die Hirnwindung'n, versuchen wir zu leben, nur wissen wir nicht "wie" wie wankende ferngesteuerte Industriezombies, stolpern wir hilflos unseren Träumen hinterher Aus Angst vor der Erkenntnis, stets auf unsre'n Pfaden - ohne eine Gegenwehr Lautlos, niemals rastend, tragen wir unser leeres Dasein durch eine scheinbar endlose Schicht Was ist wenn alles steht, "wir uns zeigen" schamlos mit jedem Makel, der zeichnet unser Gesicht Wir sind wie Kohlköpfe vom Wesen folg'n Befehlen und nenn das Leben künstliche Befruchtung, blindes geben Kreisen im Nix, gefangen im streben Sind wir wie Kohlköpfe vom Wesen Auf der Suche vom Sinn des Lebens verliern uns selbst, doch bleib'n besteh'n wir schauen hin und können doch nix seh'n Es gibt keine Ketten! kein Stahl der dich hält! nur dein eigener Kohlkopf! der dich leitet durch die Welt! (dein eigener Wille) (sonst gar nichts, was dich hält) "wir durchbrechen diese Willkür, den Faden der uns lenkt" "lern uns selbst zu lieben und nehm, was das Schicksal uns schenkt "