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Erkenne dich selbst

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V6-MINI

(Strophe 1) Die Welt sucht nach der Wahrheit in den Sternen und im Wind, sie betet zu den Göttern, wie ein kleines, blindes Kind. Sie hoffen auf ein Jenseits und vergessen diese Zeit, dabei liegt das Geheimnis in der eig’nen Wirklichkeit. (Refrain) Oh, erkenne dich selbst, das ist der schönste Schein, du musst im Sturm des Lebens dir selbst der Kompass sein! Kein Herr im fernen Himmel lenkt deine Schritte hier, das Licht der wahren Weisheit, das brennt allein in dir! (Chor im Hintergrund: Es brennt so hell in dir!) (Strophe 2) Wir tasten durch das Dunkel, suchen Sinn im Weltenlauf, und bürden uns die Regeln von Verbote-Büchern auf. Doch Gut und Böse schlafen in der Brust der Menschheit tief, bevor ein starrer Glaube uns in gold’ne Käfige rief. (Refrain) Oh, erkenne dich selbst, das ist der schönste Schein, du musst im Sturm des Lebens dir selbst der Kompass sein! Kein Herr im fernen Himmel lenkt deine Schritte hier, das Licht der wahren Weisheit, das brennt allein in dir! (Chor im Hintergrund: Nur ganz allein in dir!) (Bridge) Die Hölle und der Himmel sind kein Ort aus Rauch und Glut, sie sind nur der Gedanke und die eig’ne Menschenwut. Die Freiheit ist ein Spiegel, der dir deine Wahrheit zeigt, wenn vor dem eig’nen Geiste jede falsche Demut schweigt. (Refrain) Oh, erkenne dich selbst, das ist der schönste Schein, du musst im Sturm des Lebens dir selbst der Kompass sein! Kein Herr im fernen Himmel lenkt deine Schritte hier, das Licht der wahren Weisheit, das brennt allein in dir! (Outro) Ja, schau in dich hinein... Du darfst dein Schöpfer sein... Ave, du freier Geist... im Abendlicht... (Die Streicher übernehmen die Melodie, getragen und feierlich, bis das Akkordeon mit einem letzten, sanften Dur-Akkord verklingt.)