Noch unser Vater pflügte mit dem Pferde und säte aus den Samen mit der Hand. Er bat den Herrn, zu segnen seine Erde und zu beschirmen das bebaute Land. Er plagte redlich sich, doch unverdrossen, und hat sich auf die Erntezeit gefreut. Ob Sonne brannte - Regenströme flossen - er harrte mit Geduld, - er hatte Zeit. Wir Jungen aber pflügen mit Motoren und streuen unser Saatgut maschinell. Zwar geht die Andacht ganz dabei verloren, jedoch, was tut's - es geht nochmal so schnell. Das Tempo, das die Welt hetzt ohne Gnade, es geht auch an dem Landmann nicht vorbei. Auch er muss hasten, jagen, es ist schade, so Wertvolles geht in Verlust dabei. Und unser Herrgott schaut auf uns hernieder und schüttelt traurig wohl sein heilig Haupt, weil sich der Mensch, dem edlen Geist zuwider, selbst um das Köstlichste des Seins beraubt